Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Neue Lesetipps im Handlungsfeld Integration

 

 

Erster Integrationsbericht des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht

 

Das Land hat den ersten Bericht zum Stand der Integration in Baden-Württemberg veröffentlicht. Der unter Federführung des Ministeriums für Soziales und Integration erstellte Bericht zeigt, dass eine große Offenheit für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft besteht, aber auch Sorgen vor Ausländerfeindlichkeit weit verbreitet sind.

 

Mit dem ersten Integrationsbericht dokumentiert das Land den Stand der Integration in Baden-Württemberg fünf Jahre nach Verabschiedung des Partizipations- und Integrationsgesetzes im Dezember 2015. Er bildet den Ausgangspunkt für eine Überprüfung bisheriger politischer Schwerpunkte und erleichtert es, die Integrationspolitik des Landes zielgenau weiterzuentwickeln.

 

Der Bericht ist unter Beteiligung aller Ressorts, des Landesbeirats für Integration, der kommunalen Landesverbände und des Landesverbands der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg entstanden und von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wissenschaftlich dokumentiert.

 

Integrationsbericht des Landes Baden-Württemberg 2020

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Neue Handreichung für das Zusammenleben in der Kommune erschienen

 

Seit dem Jahr 2015 bietet das Projekt „Muslime als Partner in Baden-Württemberg. Information, Beratung, Dialog" Kommunen, kirchlichen Einrichtungen und islamischen Vereinigungen eine fachkundige Beratung in konkreten islambezogenen Fragen an und begleitet Dialogprozesse vor Ort. Auch bekannt unter dem Schlagwort „Islamberatung“ konnte das Gemeinschaftsprojekt der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und der Robert Bosch Stiftung bereits in mehr als 175 Anliegen beraten und seine Expertise zur Verfügung stellen.

 

Um diese einem noch größerem Publikum zugänglich zu machen, veröffentlicht das Projekt eine Handreichung, die bisherige Erfahrungen aus der Beratungspraxis zusammenführt, die Herausforderungen im jeweiligen Themenfeld beschreibt sowie kompakte und alltagstaugliche Handlungsempfehlungen für das Zusammenleben in der Kommune präsentiert.

 

Damit richtet sie sich in erster Linie an kommunale Akteur_innen, kann jedoch auch für andere Stellen hilfreich sein. Verfasst von Projektleiter Dr. Hussein Hamdan und Co-Beraterin Christina Reich geht die Handreichung auf besonders häufige Fragen ein: Zum einen ordnet sie ausgewählte Islamverbände in die muslimische Landschaft in Deutschland ein und gibt Hinweise zur Zusammenarbeit mit ihnen. Zum anderen stellt sie vier Themen vor, die für das Zusammenleben vor Ort von besonderer Bedeutung sind. Hierzu zählen Moscheebauprozesse, öffentliche Fastenbrechen im Ramadan sowie Fragen von muslimischer Bestattung und der Pflege muslimischer PatientInnen.

 

Handreichung für das Zusammenleben in der Kommune

 

 

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