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Neues Förderprogramm für Mehrgenerationenhäuser

 

Die Landesregierung Baden-Württemberg möchte mit der Förderung von Mehrgenerationenhäusern (MGH) als Orte der Begegnung für Jung und Alt den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken.

 

Die Förderung wird dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden‐Württemberg e.V. (LAG MGH BW) umgesetzt und unterteilt sich in zwei Bereiche:

 

Teil 1: Förderung von Mehrgenerationenhäusern (Auf- und Ausbau)

Die Gründung von Mehrgenerationenhäusern soll in solchen Kommunen und Landkreisen in Baden‐Württemberg angestoßen bzw. gefördert werden,

  • die entweder bislang noch kein Mehrgenerationenhaus haben,
  • die aufgrund ihrer positiven Erfahrungen mit einem schon vorhandenen Mehrgenerationenhaus ein weiteres in einem anderen Stadtviertel/Quartier einrichten wollen oder
  • die bereits bestehende generationenübergreifende Treffpunkte im Quartier (Bürgercafé, Stadtteiltreff etc.) zu Mehrgenerationenhäusern weiterentwickeln wollen.

Die neu entstehenden Mehrgenerationenhäuser

  • können sowohl als eigenständige Häuser als auch in Kombination mit Alteneinrichtungen oder Kitas eingerichtet werden und
  • sollen Gemeinschaftsräume vorhalten für generationenübergreifende Angebote von Ehrenamtlichen, Initiativen und Vereinen.

Kommunen, Gemeinden sowie Initiativen und soziale Einrichtungen, die sich zu einem Mehrgenerationenhaus entwickeln wollen, können bei der LAG MGH BW praxisnahe Informationen zum Aufbau eines MGH und sozialraumorientierter Arbeit im Quartier erhalten. Eine Verbindung mit weiteren Beratungsangeboten aus der Landesstrategie Quartier2020 ist möglich.

 

Teil 2: Förderung von Kommunikationskonzepten in Mehrgenerationenhäusern

Mit dem zweiten Förderbaustein sollen in bestehenden sowie neuen Mehrgenerationenhäusern Kommunikationsformate entwickelt werden, die

  • zu alltagspraktischen Hilfe‐ und Unterstützungsleistungen bei Haushaltstätigkeiten, Gartenarbeiten, Arztbesuchen, einfachen Reparaturarbeiten, lnternetnutzung etc., aber auch
  • zu Wissenstransfer zwischen den Generationen führen und damit eine gute Vernetzung im Quartier ermöglichen.

Insbesondere digitale Lösungen und Vernetzungsplattformen können hierbei neue wichtige Ansatzpunkte liefern.

 

Anträge für die Aufnahme in das Förderprogramm Teil 1 und Teil 2 können bis zum 31.10.2019 bei der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. gestellt werden.

 

Weitere Informationen sowie alle notwendigen Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.mehrgenerationenhaus-bw.de

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