Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Aufruf: Solidarität zeigen und helfen!

 

 

Kontakt- und Versammlungsverbote, Schulschließungen und Kurzarbeit – das Coronavirus verändert unser persönliches Leben dramatisch und stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Um die Gesundheit zu schützen, müssen wir alle Einschränkungen in Kauf nehmen. Dazu gehört, sich für eine Zeit aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, private Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden und unbedingt den persönlichen Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.

 

Dabei dürfen wir jetzt aber nicht diejenigen vergessen, die es vor einer Erkrankung an der Lungenkrankheit COVID-19 besonders zu schützen gilt – ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Diese gefährdeten Gruppen sollten möglichst ganz zuhause bleiben. Bereits der normale Gang zum Einkaufen oder in die Apotheke stellt ein großes Risiko für die Gesundheit dar.  

 

Daher brauchen wir die Solidarität aller, die helfen können. Wir müssen jetzt helfen, dass niemand einsam und hilflos zu Hause bleibt. 

 

Auf unsere Hilfe kommt es jetzt an!

Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen. Versorgen Sie ältere, hochbetagte, chronisch kranke oder alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen in Isolation mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Unterstützen Sie die bestehenden Angebote vor Ort oder organisieren Sie sich selbst und bauen dort niederschwellige Unterstützungsangebote auf, wo sie gebraucht werden:

  • Wenn Sie in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen kennen, bieten Sie Ihre Unterstützung an. Sprechen Sie sie an oder machen Sie Aushänge mit Hilfsangeboten in Ihren Wohnhäusern. Umgekehrt können Sie, wenn Sie Unterstützung benötigen, selbst einen Aushang machen oder Ihre Nachbarn ansprechen.

Vorlage Aushang zur Nachbarschaftshilfe

  • Wenn Sie in Ihrem Umfeld helfen möchten, wissen aber nicht wo, informieren Sie sich über die bestehenden Angebote vor Ort.
  • Nutzen Sie bestehende Solidaritätsaktionen, wie lokale Facebook- oder Messenger-Gruppen, die zum Beispiel normalerweise als lokale Tauschbörse dienen, um Hilfsangebote zu unterbreiten oder zu koordinieren.
  • Nutzen Sie die Social Media-Kanäle wie Twitter, Instagram oder Facebook um weiter zur Solidarität aufzurufen und Hilfsangebote bekannt zu machen. Nutzen Sie Hashtags wie #NachbarschaftsChallenge, #coronahilfe oder #gemeinsamgegencorona.

 

Hier finden Sie Beispiele aus Baden-Württemberg für schnell umsetzbare Hilfs- und Unterstützungsangebote:

Mit gutem Beispiel voran: Hilfs- und Unterstützungsangebote in Baden-Württemberg

 

Bitte vergessen Sie nicht, sich als Helferin oder Helfer selbst zu schützen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich wirksam und sicher engagieren können:

Hinweis: Wirksames und sicheres Engagement!

 

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