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Demenz im Quartier – das neue Projekt der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg

 

Im Mittelpunkt des neuen Projekts „Demenz im Quartier“ der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. steht das direkte Lebensumfeld der Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen. Vier bis sechs Quartiere im Land sollen dabei begleitet werden, Maßnahmen und Angebote zu entwickeln und vor Ort zu erproben, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen.

 

Ziele und Inhalte werden von den örtlichen Initiatoren entwickelt und unter Federführung der Quartiere ausformuliert und umgesetzt, denn vor Ort lässt sich am besten entscheiden, was unter den konkreten Voraussetzungen nötig und machbar ist. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg begleitet und unterstützt diesen Prozess, dessen Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet werden. In enger Kooperation mit den Modellquartieren sollen zudem Materialien wie z.B. Handlungsleitfäden und zielgruppenbezogene Infomaterialien entwickelt und erprobt werden, die nach Abschluss des Projekts allen Quartieren in Baden-Württemberg zur Verfügung stehen werden. Die Projektquartiere können im Rahmen der Vorgaben Projekt-Fördergelder abrufen und projektbezogen einsetzen. Ein Förderaufruf wird zurzeit erarbeitet, interessierte Quartiere können aber auch schon im Vorfeld Kontakt zur Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg aufnehmen.

 

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

 

Hintergrund: Projekt Demenz und Kommune

Mit dem neuen Modellprojekt knüpft die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg an Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts Demenz und Kommune an. Im Rahmen dieses Projektes (2016 – 2019) konnten die Sensibilität kommunaler Entscheider für die Bedeutung des Themas Demenz gestärkt und zukunftsfähige neue Angebote angestoßen werden.

 

Die erarbeiteten Materialien, vor allem das Impulspapier „Herausforderung Demenz – aktiv werden in der Kommune“ aber auch die Checkliste „Wie demenzaktiv ist unsere Kommune?“ erwiesen sich dabei als praxistaugliche Hilfen für kommunale Entscheider und Akteure und stehen auch weiterhin zur Verfügung. Die im Impulspapier beschriebenen 16 Bausteine einer demenzaktiven Kommune verdeutlichen den Bedarf an differenzierten, demenzspezifischen Angeboten und zeigen erste Schritte auf, um diese Angebote in der Kommune zu verwirklichen. Das auch bundesweit beachtete Impulspapier erscheint in Kürze in 3., überarbeiteter Auflage.

 

Kontakt & weiterführende Informationen

Saskia Gladis | 0711 24 84 96-68 | saskia.gladis@alzheimer-bw.de

 

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