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Thema Wohnen im Alter | Runder Tisch erarbeitet Handlungsempfehlungen

 

Insbesondere im privaten Wohnbereich macht sich der demografische Wandel bemerkbar. Mit fortschreitendem Alter wird der Wohnalltag in einer nicht barrierefreien Wohnumgebung beschwerlicher und das Leben verliert an Qualität. Gute Lebensverhältnisse haben auch damit zu tun, ob sich die Menschen in ihrer Wohnumgebung barrierefrei bewegen können.

 

Der Demografiebeauftragte des Landes Thaddäus Kunzmann hat sich daher gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Genossenschaften, den Kommunalen Spitzenverbänden, der Eigentümer, Architekten, der Wissenschaft, den Familien-, Senioren- und Behindertenverbänden, Krankenkassen, Wohnberatungen und weiteren Interessengemeinschaften beim Runden Tisch „Wohnen für das Alter“ ausgetauscht und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

 

Handlungsempfehlungen

Der Runde Tisch „Wohnen für das Alter“ empfiehlt zukünftig einen verstärkten Fokus auf folgende Handlungsfelder zurichten:

  • Wissen und Forschung: Gründung eines Landeskompetenzzentrums mit der Aufgabe der koordinierten Forschung und umfassender Wissenssammlung.
  • Beratung und Begleitung: Schaffung von entsprechenden Beratungs- und Begleitstrukturen, die zum barrierefreien Umbau beraten als auch den unterstützenden Übergang in generationenübergreifendes bzw. gemeinschaftliches Wohnen erleichtern sollen.
  • Investive Förderung: Verbesserung der einkommensunabhängigen Förderung vor allem durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie die kommunalen und Landesförderprogramme.
  • Lebendige Nachbarschaft: Integrierte Quartiersentwicklung, die das soziale Leben in den Stadt- und Ortsteilen verbessert, die öffentliche Begegnungsräume schafft sowie die Grundversorgung mit Blick hauptsächlich auf die älteren und pflegebedürftigen Menschen gewährleisten soll.

 

Handlungsempfehlungen zum „Wohnen für das Alter“

 

Die Handlungsempfehlungen sollen dazu beitragen, dass sich die älteren Menschen in ihrem Wohnumfeld wohlfühlen und sich mit ihrem Wohnort identifizieren können. Sie sollen damit möglichst lange, selbstständig und unabhängig in ihrer gewohnten Wohnumgebung bleiben können.

 

Neue Interaktive Karte „Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg“

Im Auftrag des Demografiebeauftragten des Landes hat die FamilienForschung Baden-Württemberg eine interaktive Karte zu Wohnberatungsstellen erstellt. Diese Einrichtungen beraten Bauherren beim altersgerechten Um- oder Neubau sowie Angehörige von Menschen mit Pflegebedarf über notwendige Anpassungsmaßnahmen. Die Karte liefert im Zuge der Problematik vieler nicht barrierefreier Wohnungen der (angehenden) Senioren und Seniorinnen eine hilfreiche Übersicht der Wohnberatungsstellen im Land.

 

Durch einen Klick auf die Standorte erhalten Sie die Kontaktdaten der Wohnberatungsstelle(n) in Ihrer Nähe:

Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg

 

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