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Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten | Jetzt bewerben!

 

Ortsmitten haben das Potenzial, Begegnungsorte in den Quartieren und Gemeinden zu sein und so als Ausgangspunkte einer gelebten Gemeinschaft den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Attraktive und lebendige Ortskerne sind ein entscheidender Standortfaktor im Ländlichen Raum und peripheren Ortsteilen, den es zeitgemäß weiterzuentwickeln gilt. Viele Ortsmitten haben jedoch ihre Kernfunktion als sozialer, kultureller, öffentlich und vielfältig nutzbarer Raum eingebüßt, nicht zuletzt durch den zunehmenden Verkehr. Diese Entwicklung möchte das Projekt „Ortsmitten – gemeinsam barrierefrei und lebenswert gestalten“ durchbrechen.

 

In 20 ausgewählten Modellkommunen sollen gemeinsam mit der Verwaltung, der Politik, der Zivilgesellschaft sowie der Bürgerschaft Planungsleitbilder für eine lebenswerte und barrierefreie Gestaltung der Ortsmitten erarbeitet werden. Fachlich unterstützt werden die Modellkommunen durch die beiden Fachbüros pesch partner architekten stadtplaner GmbH und Planersocietät. Das Projekt ist Teil des ressortübergreifenden Impulsprogramms der Landesregierung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Beteiligt sind das Ministerium für Verkehr, das Ministerium für Soziales und Integration und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Es wird auf Landesebene vom Bereich Neue Mobilität der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) koordiniert.

 

Bewerbung ab sofort möglich

Ab sofort sind Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg dazu eingeladen, sich für die Teilnahme an diesem Projekt zu bewerben. Das ausgefüllte Bewerbungsformular mit zwei Fotos der Ortsmitte, die umgestaltet werden soll, sowie einem Lageplan, der auch das Umfeld umfasst, können bis zum 30. Oktober 2020 digital eingereicht werden. Anfang November werden die 20 Modellkommunen von einer Fachjury ausgewählt und am Montag, den 23. November 2020, bei einer Auftaktveranstaltung der Ministerien in Stuttgart öffentlich bekannt gegeben.

 

Vorteile und Chancen für die ausgewählten Kommunen

Das Projekt bietet den Modellkommunen die Chance, in einem Dialogprozess ein Planungsleitbild für eine lebenswerte, barrierefreie und funktionierende Ortsmitte zu entwickeln. Dabei werden die Kommunen durch die Fachbüros unterstützt. Für die Kommunen wird ein Beteiligungsprozess organsiert. Dieser umfasst:

  • Einen Ortsmitten-Check (Stärken-Schwächen-Analyse)
  • Spezifisch auf die Gegebenheiten vor Ort angepasste Beteiligungsbausteine
  • Unterstützung bei der Durchführung der Beteiligungsbausteine (z.B. Moderation und inhaltliche Inputs)
  • Unterstützung bei der Akquise der Teilnehmenden für die Beteiligungsbausteine sowie bei der Presse- und Medienarbeit zur Maßnahme vor Ort

Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses erhalten die Kommunen einen grafisch aufbereiteten Abschlussbericht, der u.a. die Ergebnisse des Ortsmitten-Checks (Stärken-Schwächen-Analyse), geeignete Visualisierungsformen (z.B. Vorher-Nachher-Darstellungen), eine Dokumentation der Beteiligungsbausteine und ein kommunales Planungsleitbild für eine barrierefreie Gestaltung einer lebenswerten Ortsmitte mit konkreten Handlungsempfehlungen und priorisierten Maßnahmenvorschlägen beinhaltet.

 

 

Bewerbungsunterlagen

Flyer zum Bewerbungsaufruf

Bewerbungsformular

FAQ

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ortsmitten-bw.de.

 

 

Kontakt

Projekt Ortsmitten
c/o Planersocietät
pesch partner architekten stadtplaner GmbH

info@ortsmitten-bw.de

 

Bei Fragen zur Bewerbung:

Dr. Michael Frehn und Philipp Hölderich (Planersocietät)
0721 83 16 93-0

 

Ansprechpartnerin beim NVBW:

Laura Hoyler, Team Fuß- und Radverkehr

Laura.Hoyler@nvbw.de |  0711 23991-115

 

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