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Blick in die Praxis | Begegnungsorte als niedrigschwellige Anlaufstellen im Quartier

Ein klassisches Beispiel für Orte der Begegnung und des Engagements sind Mehrgenerationenhäuser (MGH), wovon es in Baden-Württemberg bereits 59 gibt. Ein besonderes Merkmal der MGH ist der „Offene Treff“. Hierbei handelt es sich um einen niedrigschwelligen Ort der Begegnung, der durch seinen unkomplizierten Zugang als Schnittstelle zu konkreten Angeboten des MGH, zum Beispiel im Bereich Beratung, fungiert. In Anbetracht der aktuellen Lage zeichnet sich der Offene Treff durch Merkmale wie dessen Willkommensatmosphäre ohne Konsumzwang als besondere Anlaufstelle im Quartier aus – da die Räumlichkeiten ohne Bedingungen jeder und jedem mindestens 20 Stunden in der Woche offenstehen, können diese auch als „Wärmestube“ für stark von der Energiekrise Betroffene dienen. So öffnet beispielsweise das MGH Ludwigsburg seine Räumlichkeiten aktuell unter dem Motto „Herzenswärme in kalten Zeiten“ und stellt Besucherinnen und Besuchern kostenlos ein Heißgetränk zur Verfügung. Andere Häuser gehen unterdies zu den Tafeln und verteilen Heißgetränke an die Wartenden.
 
Erklärvideo: Das Mehrgenerationenhaus

 

Ähnliche Konzepte können auch unabhängig vom Vorhandensein eines MGH mit Offenem Treff aufgezogen werden. Einige Städte in Baden-Württemberg planen bereits, Räume zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, die zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet sind und in denen Mahlzeiten zu sehr günstigen Preisen ausgegeben werden. Offene Mittagstische ohne anfallende Kosten, z.B. in Form einer Weihnachtsaktion aber auch darüber hinaus, sind ebenfalls an verschiedenen Standorten in Planung. 
 
Weitere Aktionen zur Schaffung von Begegnungsräumen im Winter, die nicht in Baden-Württemberg angesiedelt sind, haben wir Ihnen im Folgenden verlinkt:
 
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