Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Beratung & Förderung

 

Zur Unterstützung und Begleitung der Quartiersarbeit von Städten, Gemeinden, Landkreisen und zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet die Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ Beratungs- und Förderangebote mit einem breiten Themenspektrum. Hierdurch sollen die Quartiersvielfalt im Land gestärkt und gleichzeitig gute Bedingungen für die qualitätsvolle und nachhaltige Verankerung von Quartiersprozessen geschaffen werden.

 

 

Beratungsstellen

Um die baden-württembergischen Städte, Gemeinden und Landkreise bei ihrer Quartiersentwicklung zu unterstützen,

gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Beratungsangeboten. Eine Übersicht hierzu finden Sie im Beratungswegweiser

des Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrums Quartiersentwicklung (GKZ.QE) der Kommunalen Landesverbände.

 

Der Beratungswegweiser

 

Haben Sie Fragen? Für Auskünfte stehen Ihnen die Kontaktpersonen der nachfolgenden Beratungstellen zur Verfügung.

 

 

Gemeinsames Kommunales Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag

Das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) setzt sich zusammen aus den landesweiten Anlauf- und Beratungsstellen der Kommunalen Landesverbände für die Fach- und Führungskräfte ihrer Mitgliedkommunen zu allen Fragen der Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg.

 

Um Städte, Gemeinden und Landkreise auf diesem Weg unterstützen zu können, gibt es beim Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag jeweils fachliche Ansprechpersonen für das Thema Quartiersentwicklung, deren Aktivitäten im GKZ.QE zusammenlaufen. Diese Anlauf- und Beratungsstellen bei den Kommunalen Landesverbänden bieten den Fach- und Führungskräften aller Städte, Gemeinden, Landkreise professionelle Beratung und Begleitung beim Konzipieren und bei der Durchführung ihrer Vorhaben zur Quartiersentwicklung. Das Beratungsangebot umfasst insbesondere:

  • Kompetente, schnelle und praxisorientierte Beratung für Führungs- und Fachkräfte in Verwaltungen
  • Unterstützung bei der Konzept- und Projektentwicklung, um individuelle Lösungen vor Ort zu entwickeln
  • Navigation durch die aktuellen Förderprogramme und Beratungsangebote
  • Erfahrungsaustausch in kommunalen Netzwerken „Aus der Praxis für die Praxis“

 

 

Städtetag Baden-Württemberg

N.N.

Fachberatung Quartiersentwicklung

0711-229 21 31

 

Gemeindetag Baden-Württemberg

Anja Feyhl

Fachberatung Quartiersentwicklung, Gemeindenetzwerk BE

0175-407 39 14

 

Nicole Saile

Kompetenznetzwerk Quartier 2030, Gemeindenetzwerk BE

0176-814 492 58

 

Landkreistag Baden-Württemberg

N.N.

Fachberatung Quartiersentwicklung

 

 

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)

Die Fachstelle setzt sich für die Einführung und Weiterentwicklung ambulant unterstützter Wohnformen im Quartier ein. Kreise und Kommunen, Träger, Verbände, Initiativen, interessierte Bürgerinnen und Bürger und Wohnraumanbieter können das kostenfreie Angebot der Fachstelle in Anspruch nehmen.


Die FaWo

  • berät und informiert Kommunen, Träger, Initiativen und Interessierte bei Entwicklung und Realisierung von innovativen Wohnformen.
  • stellt Materialien bereit, die Interessierte und Projektbeteiligte beim Aufbau und der Weiterentwicklung neuer Wohnangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderungen unterstützen.
  • entwickelt und organisiert Schulungsangebote und Fachtagungen.
  • vermittelt Kontakte zwischen unterschiedlichen Akteuren und Projektbeteiligten und unterstützt Kooperationen.

Der thematische Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich des Auf- und Ausbaus ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf. Kennzeichen dieser Wohnform ist das Zusammenleben in kleinen Gruppen in einem gemeinsamen Haushalt mit Unterstützung durch Assistenz- und Betreuungskräfte. Durch die überschaubare Gruppengröße können ambulant betreute Wohngemeinschaften auch in kleineren Gemeinden und Wohnquartieren realisiert werden. Sie bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftliches Wohnen, Selbstbestimmung sowie Versorgungssicherheit in gewachsenen Quartieren und vertrauter Umgebung.


Neben den Perspektiven und Chancen, die ambulant betreute Wohngemeinschaften ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erschließen, stellen sie eine Bereicherung für jedes Quartier dar.


Die FaWo arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

 

Flyer "Ambulant unterstütze Wohnformen"

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)

 

 

Kontaktdaten:

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)
Senefelderstraße 73 | 70176 Stuttgart

0711 / 6375-763 und -762

 

Georgstraße 24 | 88212 Ravensburg

0751 / 35588-390

 

 

Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung (BWGV)

Durch das Projekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“ soll das Genossenschaftsmodell in der Quartiersentwicklung noch bekannter werden. Herzstück des Projekts ist ein Wettbewerb, bei dem die innovativsten Ideen und Initiativen für die Entwicklung von Quartieren gesucht werden. Hierbei möchte die BWGV Sie unterstützen, um Ideen für die Entwicklung von Quartieren vor Ort voranzutreiben und umzusetzen. Dazu erhalten „qualifizierte“ Initiativen eine kostenlose Erstberatung durch den BWGV. Die Preisträger werden zudem durch Experten und Partner des BWGV von der Gründung bis zur Eintragung ins Genossenschaftsregister begleitet und unterstützt.

 

  • Informations- und Beratungsangebot
  • Wettbewerb für Quartiersideen, die eine genossenschaftliche Umsetzung anstreben

Projekt-Flyer

Erklärvideo: Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung

Weitere Informationen

 

 

Kontaktdaten

Anja Roth

Bereichsleiterin Interessenvertretung

0711 / 222 13 - 2725

 

Dr. Annika Reifschneider

Fachgebietskoordinatorin Genossenschaftswesen

0711 / 222 13 - 2503

 

Bettina Meier-Augenstein

Projektkordinator

0711 / 222 13 - 1428

 

Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. (LAG MGH BW)

Die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. (LAG MGH BW) unterstützt Kommunen, Gemeinden, Institutionen und Initiativen bei Fragen zur Realisierung eines Mehrgenerationenhauses. Die Schwerpunkte der Erstberatung liegen in generationengerechter Quartiersentwicklung und intergenerationellen Projekten.

 

LAG Mehrgenerationenhäuser BW

Erklärvideo: Das Mehrgenerationenhaus

 

 

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an:

 

Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser

Baden-Württemberg e.V.

Rheinstr. 219 | 76532 Baden-Baden

07221-996 80 14

 
 

 

Förderprogramme

Um Projekte nachhaltig und langfristig zu gestalten, kann das Kombinieren von unterschiedlichen Förderprogrammen sinnvoll sein. In einem Förderbaukasten stellen wir Ihnen Förderprogramme aus den Bereichen Quartiersentwicklung, Beteiligung und Engagement vor und zeigen Ihnen, wie Sie die Angebote miteinander kombinieren können.

 

Der Förderbaukasten

 

Zu den einzelnen Förderprogrammen finden Sie nachfolgend ausführliche Informationen mit Hinweisen zu den Fördervoraussetzungen und zur Antragsstellung.

 

GUT BERATEN! – Quartiersentwicklung

Beratungsgutscheine zur Förderung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg

 

Das Förderprogramm „Gut Beraten!“ unterstützt im Themenschwerpunkt „Quartiersentwicklung“ zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung und der Unterstützung der Kommune zu einem sozialen, generationenübergreifenden und inklusiven Miteinander in ihrem Quartier beitragen möchten. Die Aktionsfelder dieses Engagements können vielfältig sein und reichen von einem sozialen Treffpunkt über den Aufbau von neuen Wohnformen, von einem barrierefreien Quartier, neuer Mobilität bis zu gemeinsamen Aktionen für Jung und Alt.

 

Das Förderprogramm bietet zivilgesellschaftlichen Initiativen die Möglichkeit, sich zu Fragen der Projektinitiierung, -organisation und -gestaltung sowie zur Durchführung von Projekten beraten zu lassen.

 

Antragstellungen sind quartalsweise innerhalb folgender Antragsphasen möglich:

 

25. Antragsphase | 01. Januar 2021 – 31. März 2021

26. Antragsphase | 01. April 2021 – 30. Juni 2021

27. Antragsphase | 01. Juli 2021 – 30. September 2021

 

Alle weiteren Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf der Website der Allianz für Beteiligung.

 

Flyer zum Förderprogramm "Gut Beraten!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quartiersimpulse

Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort

 

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ richtet sich an Städte, Gemeinden und Landkreise, die in Baden-Württemberg mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren, Stadtteilen und Ortschaften durchführen möchten.

 

Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden sowie kommunale Verbünde. Landkreise sind in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Kommune antragsberechtigt.

 

Fördervoraussetzungen:

Das Thema „Pflege und Unterstützung im Alter“ oder „Maßnahmen zur generationen- und altersgerechten Gestaltung des Lebensumfelds“ müssen Teil des Quartiersprojektes sein.
Elemente der Bürgerbeteiligung müssen ergriffen werden, damit die im Quartier lebenden Menschen die Entwicklung aktiv gestalten können.
Die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern muss nachgewiesen werden.

 

Das Projekt muss durch die politische Gemeinde unterstützt werden, der Beschluss des Gemeinderats oder des zuständigen Ausschussgremiums ist erforderlich.
Zur Projektdurchführung ist eine externe Beratung in Anspruch zu nehmen. Für die Beratungsleistungen ist ein maximaler Tagessatz von 800 € festgelegt (zzgl. Mehrwertsteuer).

 

Art und Umsetzung der Förderung:

Quartiersprojekte können einen einmaligen Zuschuss in folgendem Umfang erhalten:

  • Pro Quartier für Städte und Gemeinden: 20.000 bis 85.000 €.
  • Pro Antrag für kommunale Verbünde: 40.000 bis 115.000 €.
  • Pro Antrag für Landkreise in Kooperation mit mind. einer kreisangehörigen Stadt/Gemeinde: 40.000 bis 115.000 €

 

Antragsverfahren:

Vor Antragstellung muss jeder Antragsteller verpflichtend an einem Antragsgespräch teilnehmen. Dieses wird von der Allianz für Beteiligung regelmäßig angeboten. Diese Termine werden derzeit als Telefon-/Videokonferenzen stattfinden. Zum Antragsgespräch muss eine Skizze/ Darstellung des Projektvorhabens inkl. Finanzplan vorgelegt werden.

 

Quartiersimpulse

 

+++ Weitere Informationen zur Fortführung des Programms werden an dieser Stelle und auf www.allianz-fuer-beteiligung.de bereitgestellt. +++

 

Das Förderprogramm Quartiersimpulse der Allianz für Beteiligung ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“. Es wird durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert.

 

 

Weitere Förderprogramme

Förderprogramm „Nachbarschaftsgespräche“ 

 

Beim Förderprogramm Nachbarschaftsgespräche sind zivilgesellschaftliche Initiativen mit und ohne eingetragener Rechtsform in Baden-Württemberg antragsberechtigt. Gefördert werden Dialogformate zu Alltagsthemen in kleinen Sozialräumen wie Quartiere, Stadtteile und Ortschaften. Dabei sind auch die Ideen in der Förderung eingeschlossen, die während der Durchführung Ihrer Nachbarschaftsgespräche entstehen. Pro Nachbarschaftsgespräch ist eine Förderung in Höhe von 6.000 Euro für fünf Monate möglich. Diese Mittel können zur Durchführung der Nachbarschaftsgespräche sowie zur Umsetzung von Maßnahmen ausgegeben werden, die im Rahmen der Gespräche erarbeitet werden.

 

Was bewegt Sie in der Nachbarschaft? Sind es Fragen rund um die Digitalisierung, den Klimawandel oder auch die Mobilität? Oder sind es die Auswirkungen der Pandemie? Die Themen der Nachbarschaftsgespräche sind frei wählbar. Grundsätzlich sollen sich die Themen an den Bedarfen der entsprechenden Initiative sowie an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren.

 

Flyer

Ausschreibung

 

Anträge können fortlaufend bis zum 15.11.2021 gestellt werden. Vor Antragstellung ist ein Antragsgespräch mit der Allianz für Beteiligung verpflichtend zu führen. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen zum Förderprogramm finden Sie auf der Homepage der Allianz für Beteiligung

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Förderprogramm „Beteiligungstaler“ 

 

Das Förderprogramm „Beteiligungstaler“ bietet zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, Unterstützung für ihr Beteiligungsprojekt vor Ort zu erhalten. Das Programm ermöglicht die Finanzierung von Sachkosten, die während der Durchführung eines Beteiligungsprojekts anfallen. Gerade kleinere Gruppen stellen diese Ausgaben häufig vor große Schwierigkeiten. Hier setzt der „Beteiligungstaler“ an.

 

Mit dem Förderprogramm ist zum Beispiel die Übernahme von Kosten für verschiedene Formen der Nachbarschaftshilfe möglich, die insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie häufig eine besondere Rolle spielt. Grundsätzlich sind viele weitere Sachkosten förderbar, die im Rahmen von Projekten im Bereich der Bürgerbeteiligung und des bürgerschaftlichen Engagements anfallen können. Eine Vergütung von ehrenamtlicher Tätigkeit ist nicht möglich.

 

Zum Beispiel für Flyer, Moderation, für Kinderbetreuung während Veranstaltungen oder für Catering. Viele weitere Beispiele sind denkbar. Mit dieser Förderung würdigen die Allianz für Beteiligung und das Land Baden-Württemberg das vielfältige Engagement der Menschen vor Ort und stellen sicher, dass die wertvolle Unterstützung durch zivilgesellschaftlich initiierte Beteiligungsprojekte erhalten bleibt.

 

Flyer

Ausschreibung

 

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen zum Förderprogramm finden Sie auf der Homepage der Allianz für Beteiligung

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Bundesteilhabepreis 2021

 

Um die Vielfalt des inklusiven Sozialraums thematisch aufzuzeigen, hat der Bundesteilhabepreis jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt. Das Thema in diesem Jahr lautet:

 

„Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten“

 

Für den Bundesteilhabepreis 2021 sucht das BMAS Gute-Praxis-Beispiele, Modellprojekte und Konzepte rund um die Themen Unterstützung, Assistenz und Pflege. Der mit dem Preis verbundene Anspruch ist eine gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe vor allem in den Bereichen selbstbestimmtes Wohnen, gesellschaftliche und politische Teilhabe, Bildung sowie Arbeit und Beschäftigung. Ziel ist ein umfassendes Unterstützungssystem, das vielfältige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und auf Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie reagieren kann, um die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufrecht zu erhalten. Denn auch unter pandemiebedingten Einschränkungen müssen eine Teilhabe und die Vermeidung sozialer Isolation sichergestellt sein.

 

Bewerben können sich Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege. Dies bezieht sich insbesondere auf Leistungsanbieter und Unterstützungsdienste, soziale und personenzentrierte Assistenzdienste, Anbieter spezieller Teilhabeprogramme, Tagesstätten, Verbände und Vereine, ehrenamtliche sowie sektorübergreifende Leistungserbringer, aber auch Anbieter von digitalen Lösungen, Kommunen und Regionen.

 

Bewerbungsschluss: 31. August 2021

 

Hier finden Sie alle Unterlagen zur Bewerbung um den Bundesteilhabepreis 2021:

 

Ausschreibung

Bewerbungsformular

Teilnahmebedingungen

 

Weitere Informationen rund um den Bundesteilhabepreis finden Sie unter www.bundesteilhabepreis.de.

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Wettbewerb „startsocial“

 

„startsocial“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Stipendien an soziale Initiativen. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken.

 

Die startsocial-Stipendiaten erwartet eine kostenlose viermonatige Beratung ihrer sozialen Initiative durch jeweils zwei erfahrene Fach- und Führungskräfte. Diese unterstützen die Stipendiaten bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer sozialen Organisationen, Projekte und Ideen. Darüber hinaus bietet das Stipendium zahlreiche spannende Veranstaltungen, Workshops und Pro-bono-Angebote.

 

25 herausragende Initiativen werden am Ende des Stipendiums auf einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Sieben von ihnen erwarten dort Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro, darunter ist auch ein Sonderpreis der Bundeskanzlerin.

 

Die nächste Bewerbungsphase startet am 3. Mai und geht bis zum 27. Juni 2021.

 

Weitere Informationen

 

                  

                                                                          

 

 

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Förderaufruf „Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut – Erkennen und Weiterentwickeln von lokalen Präventionsketten“ (2021)

 

Im Rahmen der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ stellt das Sozial- und Integrationsministerium Baden-Württemberg Mittel in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung, um den Aufbau oder die konzeptionelle Weiterentwicklung von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut an verschiedenen Standorten im Land zu fördern

 

Die Möglichkeiten sozialer Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus armutsgefährdeten Familien sollen im Land gesteigert werden, damit sich materielle Armutsgefährdung im Kindesalter möglichst nicht negativ auf die soziale Teilhabe im weiteren (Erwachsenen-) Leben auswirkt. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg stellt deshalb Mittel zur Verfügung, um den Aufbau oder die konzeptionelle Weiterentwicklung von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut an verschiedenen Standorten im Land zu fördern.

 

Antragsberechtigt sind Kommunen, Kirchen, Sozialverbände, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und andere Organisationen der Zivilgesellschaft.

 

Projekte und Maßnahmen müssen spätestens am 1. September 2021 beginnen und innerhalb von zwei Jahren nach Projektbeginn abgeschlossen werden, Anträge sind bis spätestens 10. Juni 2021 (Posteingang) an das Sozialministerium zu richten. Nach Fristablauf eingehende Anträge werden nicht berücksichtigt.

 

Förderaufruf (PDF)

Antragsformular (DOCX)

 

Weiter Informationen zur Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ finden Sie hier:

Strategie „Starke Kinder – chancenreich“

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                     

 

 

 

 
 

Abgeschlossene Förderprogramme

 

Sonderprogramm Quartier

Mit dem Sonderprogramm Quartier hat das Ministerium für Soziales und Integration Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Quartiersprojekten sowie die Vernetzung der Akteure auf allen Ebenen unterstützt. Das Land stellte hierfür insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Über das Sonderprogramm Quartier konnten Kommunen einen Zuschuss für Quartiersprojekte erhalten. Dabei wurden drei Varianten unterschieden:

  • Variante A: Städte und Gemeinden - 10.000 bis 30.000 Euro je Quartier
  • Variante B: Kommunale Verbünde - 30.000 bis 60.000 Euro pro Antrag
  • Variante C: Landkreise in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Stadt/Gemeinde - 30.000 bis 60.000 Euro pro Antrag

Das Sonderprogramm hat Quartiersprojekte, die sich der bedarfs- und beteiligungsorientierten Gestaltung alters- und generationengerechter Quartiere widmen und in die örtlichen Kooperationsstrukturen bzw. in das kommunale sowie kreisweite Umfeld eingebettet sind, gefördert. Ziel der Projekte sollte sein, allen im Quartier lebenden Menschen eine möglichst hohe Teilhabe und Lebensqualität zu ermöglichen. Es bestand ein großer Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Zielgruppen, Methoden, Themen und beteiligten Akteure, die sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren sollten. So konnten unterschiedliche kommunale Handlungsfelder, wie Familie, Jugend, Inklusion, Gesundheit, Integration etc., bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung berücksichtigt werden.

 

AntragstellungDas Sonderprogramm Quartier war ein Förderprogramm mit begrenzter Laufzeit. Anträge konnten – je nach Verfügbarkeit der vorhandenen Haushaltsmittel – laufend bis spätestens 15.03.2019 gestellt werden.

 

Nähere Informationen zum Antragsverfahren und den Fördervoraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf. Zur Antragstellung ist das zur Verfügung gestellte Antragsformular zu verwenden, das in zwei Ausführungen vorliegt:

Das Sonderprogramm Quartier auf einen Blick

 

Wichtige Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen zum Sonderprogramm Quartier finden Sie kompakt zusammengestellt in

 

Beratung zur Antragstellung und zur Konzeption der QuartiersprojekteDie Antragsberatung erfolgte durch das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) der Kommunalen Landesverbände und die Ansprechpersonen für das Thema Quartiersentwicklung beim Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag.

 

 

 
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