Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Beratung & Förderung

 

Zur Unterstützung und Begleitung der Quartiersarbeit von Städten, Gemeinden, Landkreisen und zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet die Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ Beratungs- und Förderangebote mit einem breiten Themenspektrum. Hierdurch sollen die Quartiersvielfalt im Land gestärkt und gleichzeitig gute Bedingungen für die qualitätsvolle und nachhaltige Verankerung von Quartiersprozessen geschaffen werden.

 

 

Beratungsstellen

Um die baden-württembergischen Städte, Gemeinden und Landkreise bei ihrer Quartiersentwicklung zu unterstützen,

gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Beratungsangeboten. Eine Übersicht hierzu finden Sie im Beratungswegweiser

des Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrums Quartiersentwicklung (GKZ.QE) der Kommunalen Landesverbände.

 

Der Beratungswegweiser

 

Haben Sie Fragen? Für Auskünfte stehen Ihnen die Kontaktpersonen der nachfolgenden Beratungstellen zur Verfügung.

 

 

Gemeinsames Kommunales Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag

Das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) ist die landesweite Anlauf- und Beratungsstelle der Kommunalen Landesverbände für die Fach- und Führungskräfte ihrer Mitgliedkommunen zu allen Fragen der Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg.

 

 

Um Städte, Gemeinden und Landkreise auf diesem Weg unterstützen zu können, gibt es beim Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag jeweils fachliche Ansprechpersonen für das Thema Quartiersentwicklung, deren Aktivitäten im GKZ.QE zusammenlaufen. Diese Anlauf- und Beratungsstellen bei den Kommunalen Landesverbänden bieten den Fach- und Führungskräften aller Städte, Gemeinden, Landkreise professionelle Beratung und Begleitung beim Konzipieren und bei der Durchführung ihrer Vorhaben zur Quartiersentwicklung. Das Beratungsangebot umfasst insbesondere:

  • Kompetente, schnelle und praxisorientierte Beratung für Führungs- und Fachkräfte in Verwaltungen
  • Unterstützung bei der Konzept- und Projektentwicklung, um individuelle Lösungen vor Ort zu entwickeln
  • Navigation durch die aktuellen Förderprogramme und Beratungsangebote
  • Erfahrungsaustausch in kommunalen Netzwerken „Aus der Praxis für die Praxis“

 

Flyer "GKZ.QE"

 

 

Städtetag Baden-Württemberg

N.N.
Fachberatung Quartiersentwicklung
0711-229 21 31

 

Gemeindetag Baden-WürttembergNicole Saile

Fachberatung Gemeindenetzwerk BE
Kompetenznetzwerk Quartier 2020
0176-814 492 58

 

Anja Feyhl

Fachberatung Gemeindenetzwerk BE
Kompetenznetzwerk Quartier 2020
0175-407 39 14

 

Landkreistag Baden-Württemberg

Sabine Wettstein
Fachberatung Quartiersentwicklung
0151-418 800 90

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)

Die Fachstelle setzt sich für die Einführung und Weiterentwicklung ambulant unterstützter Wohnformen im Quartier ein. Kreise und Kommunen, Träger, Verbände, Initiativen, interessierte Bürgerinnen und Bürger und Wohnraumanbieter können das kostenfreie Angebot der Fachstelle in Anspruch nehmen.


Die FaWo

  • berät und informiert Kommunen, Träger, Initiativen und Interessierte bei Entwicklung und Realisierung von innovativen Wohnformen.
  • stellt Materialien bereit, die Interessierte und Projektbeteiligte beim Aufbau und der Weiterentwicklung neuer Wohnangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderungen unterstützen.
  • entwickelt und organisiert Schulungsangebote und Fachtagungen.
  • vermittelt Kontakte zwischen unterschiedlichen Akteuren und Projektbeteiligten und unterstützt Kooperationen.

Der thematische Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich des Auf- und Ausbaus ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf. Kennzeichen dieser Wohnform ist das Zusammenleben in kleinen Gruppen in einem gemeinsamen Haushalt mit Unterstützung durch Assistenz- und Betreuungskräfte. Durch die überschaubare Gruppengröße können ambulant betreute Wohngemeinschaften auch in kleineren Gemeinden und Wohnquartieren realisiert werden. Sie bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftliches Wohnen, Selbstbestimmung sowie Versorgungssicherheit in gewachsenen Quartieren und vertrauter Umgebung.


Neben den Perspektiven und Chancen, die ambulant betreute Wohngemeinschaften ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erschließen, stellen sie eine Bereicherung für jedes Quartier dar.


Die FaWo arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

 

Flyer "Ambulant unterstütze Wohnformen"

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)

 

Kontaktdaten:

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)
Senefelderstraße 73 | 70176 Stuttgart

0711 / 6375-763 und -762

 

Georgstraße 24 | 88212 Ravensburg

0751 / 35588-390

 

 

Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung (BWGV)

Durch das Projekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“ soll das Genossenschaftsmodell in der Quartiersentwicklung noch bekannter werden. Herzstück des Projekts ist ein Wettbewerb, bei dem die innovativsten Ideen und Initiativen für die Entwicklung von Quartieren gesucht werden. Hierbei möchte die BWGV Sie unterstützen, um Ideen für die Entwicklung von Quartieren vor Ort voranzutreiben und umzusetzen. Dazu erhalten „qualifizierte“ Initiativen eine kostenlose Erstberatung durch den BWGV. Die Preisträger werden zudem durch Experten und Partner des BWGV von der Gründung bis zur Eintragung ins Genossenschaftsregister begleitet und unterstützt.

 

  • Informations- und Beratungsangebot
  • Wettbewerb für Quartiersideen, die eine genossenschaftliche Umsetzung anstreben

Projekt-Flyer

Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung (Erklärvideo)

Weitere Informationen

 

Kontaktdaten

Anja Roth

Bereichsleiterin Interessenvertretung

0711 / 222 13 - 2725

 

Dr. Annika Reifschneider

Fachgebietskoordinatorin Genossenschaftswesen

0711 / 222 13 - 2503

 

Fabian Reger

Projektkordinator

0711 / 222 13 - 1428

 

 

Wettbewerb: Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung

Im Rahmen des Projekts „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“, welches der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV) im Rahmen der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ durchführt, wurde der gleichlautende Wettbewerb ausgerufen. Bewerben können sich alle Initiativen und Projekte, die ihr Quartier gemeinsam gestalten und verwalten wollen. Für die Teilnahme wurden erforderliche und optionale Bestandteile definiert. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch in der Ausschreibung.

 

Für die Teilnahme am Wettbewerb sind Grundvoraussetzungen (erforderliche und optionale Bestandteile) zu erfüllen. Auf der Homepage des BWGV sowie auf der Online-Kollaborationsplattform des Förderprojekts, auf der umfangreiche Informationen zum Projekt, interessante Best-Practice-Beispiele und spannende Veranstaltungshinweise veröffentlicht werden, werden über die Zeit Artikel unserer Partner zu einzelnen Aspekten wie Beteiligung, Wohnen im Alter, qualitätsverbessernden Aspekten und anderem mehr erscheinen.

 

1. Erforderliche Bestandteile

  • Beitrag zur Wohn- bzw. Lebensraumgestaltung unter Einbindung und Beteiligung der Akteure vor Ort und Einbezug qualitätsverbessernder Gestaltungsmöglichkeiten
  • Integration alters- und generationengerechter Bestandteile
  • Angebot von Dienstleistung(-en) der „erweiterten“ Daseinsvorsorge für das Quartier
  • Beteiligung der Kommune (mindestens Absichtserklärung, besser Gemeinderatsbeschluss - ein Beispiel können Sie sich  hier anschauen) und weiterer Akteure (BewohnerInnen und bspw. regional ansässige Unternehmen oder Selbständige, Vereine, Stiftungen, Soziale Träger, Kirchen)
  • Fortgeschrittene Planung einer Neugründung in der Rechts- und Unternehmensform einer eingetragenen Genossenschaft (eG) in Kooperation mit dem BWGV

2. Optionale Bestandteile

  • Angebote für mehrere Generationen, Familien, Betreuung o. ä.
  • Angebote mit dem Fokus auf Menschen mit Behinderungen
  • Integration von bzw. Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete
  • Gesundheits-, Pflege- bzw. Präventionsangebote
  • Kulturelle oder sportliche Angebote
  • Soziale Treffpunkte
  • Nahversorgungsangebote
  • Co-Working-Spaces
  • Digitale Plattformen
  • Energie- und/oder Mobilitätskonzepte
  • Adäquate städtebauliche/architektonische Herleitung/Verfahren, Auseinandersetzung mit Ressourcen, Verfahrensqualität etc.

 

Die teilnehmenden Initiativen können ihre Bewerbung ab sofort bis zum 12. März 2021 digital beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband einreichen. Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich das Formular „Datenübersicht“.

 

Darüber hinaus bitten wir alle Bewerber, die Bewerbererklärung auszufüllen und zu unterschreiben. Die Bewerbererklärung im Original mit Unterschrift sowie ein Unterstützungsschreiben bzw. einen Gemeinderatsbeschluss der Kommune im Original (siehe Beispiel Gemeinderatsbeschluss) senden Sie bitte an folgende Adresse:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.

Bereich Interessenvertretung, Förderprojekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“

Heilbronner Straße 41

70191 Stuttgart

Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. (LAG MGH BW)

Die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. (LAG MGH BW) unterstützt Kommunen, Gemeinden, Institutionen und Initiativen bei Fragen zur Realisierung eines Mehrgenerationenhauses. Die Schwerpunkte der Erstberatung liegen in generationengerechter Quartiersentwicklung und intergenerationellen Projekten.

 

LAG Mehrgenerationenhäuser BW

 

 

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an:

 

Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser

Baden-Württemberg e.V.

Rheinstr. 219 | 76532 Baden-Baden

07221-996 80 14

 
 

 

Förderprogramme

Um Projekte nachhaltig und langfristig zu gestalten, kann das Kombinieren von unterschiedlichen Förderprogrammen sinnvoll sein. In einem Förderbaukasten stellen wir Ihnen Förderprogramme aus den Bereichen Quartiersentwicklung, Beteiligung und Engagement vor und zeigen Ihnen, wie Sie die Angebote miteinander kombinieren können.

 

Der Förderbaukasten

 

Zu den einzelnen Förderprogrammen finden Sie nachfolgend ausführliche Informationen mit Hinweisen zu den Fördervoraussetzungen und zur Antragsstellung.

 

GUT BERATEN! – Quartiersentwicklung

Beratungsgutscheine zur Förderung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-WürttembergDas Förderprogramm „Gut Beraten!“ unterstützt im Themenschwerpunkt „Quartiersentwicklung“ zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung und der Unterstützung der Kommune zu einem sozialen, generationenübergreifenden und inklusiven Miteinander in ihrem Quartier beitragen möchten. Die Aktionsfelder dieses Engagements können vielfältig sein und reichen von einem sozialen Treffpunkt über den Aufbau von neuen Wohnformen, von einem barrierefreien Quartier, neuer Mobilität bis zu gemeinsamen Aktionen für Jung und Alt.

 

Das Förderprogramm bietet zivilgesellschaftlichen Initiativen die Möglichkeit, sich zu Fragen der Projektinitiierung, -organisation und -gestaltung sowie zur Durchführung von Projekten beraten zu lassen.

 

Antragstellungen sind quartalsweise innerhalb folgender Antragsphasen möglich:

 

25. Antragsphase | 01. Januar 2021 – 31. März 2021

 

Alle weiteren Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf der Website der Allianz für Beteiligung.

 

Flyer zum Förderprogramm "Gut Beraten!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Förderprogramme

Corona-Hilfen für Vereine und Organisationen

 

Mit einem Hilfspaket unterstützt das Ministerium für Soziales und Integration Vereine und Organisationen aus seinem Zuständigkeitsbereich, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind oder zu geraten drohen. Gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen, können bis zu 12.000 Euro erhalten, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

 

Das Angebot richtet sich an Organisationen aus dem Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration. Beispielsweise an Nachbarschaftshilfen, Offene Hilfen, Tafelvereine, Selbsthilfevereine, Betreuungsvereine, Mehrgenerationenhäuser, Vereine und freie Träger in der Kinder- und Jugendarbeit, Familien- und Mütterzentren, Migrantenvereine und -organisationen, Vereine und Organisationen im Bereich Demokratieförderung).

 

Die Antragsfrist ist der 31. März 2021.

 

Weitere Informationen und den Antrag finden Sie hier:

 

Hilfe für Vereine und Organisationen

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Förderprogramm „Gemeinsam unterstützt und versorgt wohnen 2020/2021“

 

Mit dem Förderprogramm „Gemeinsam unterstützt und versorgt wohnen 2020/2021“ fördert das Ministerium für Soziales und Integration die Schaffung von ambulant betreutem gemeinschaftlichen Wohnraum für volljährige Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf sowie volljährige Menschen mit Behinderungen im Mietwohnungsbau in Baden-Württemberg.

 

Die meisten Menschen haben den Wunsch, auch bei zunehmendem Unterstützungs- und Pflegebedarf weiterhin so normal wie möglich, möglichst im selben Quartier und unter Beibehaltung ihrer persönlichen Bezüge zu leben. Zugleich bevorzugen auch viele Menschen mit Behinderungen anbieterverantwortete oder selbstverantwortete Wohnformen, wenn sie die Wahl haben und die erforderliche Unterstützung erhalten. Durch die Förderung passgenauer ambulant betreuter Wohnformen für Menschen mit Unterstützungs- und Versorgungsbedarf und für Menschen mit Behinderungen mitten im Quartier wird ein entscheidender Beitrag zur Wohnraumversorgung im Land geleistet und die soziale Mietwohnraumförderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sinnvoll ergänzt. Zugleich werden hierdurch die Quartiersentwicklung und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt im Land gestärkt.

 

Förderfähig ist der Neubau von Mietwohnraum, der Erwerb von Mietwohnraum und Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung von Mietwohnraum zu Zwecken des gemeinschaftlichen ambulant betreuten Wohnens im Sinne von § 4 Absatz 2 und 3 WTPG und § 2 Absatz 3 WTPG.

 

Anträge können ab dem 1. Februar 2021 gestellt werden und müssen bis spätestens 30. April 2021 vorliegen.

Fragen zum Programm und dessen Durchführung richten Sie bitte ausschließlich an Gemeinsamwohnen@sm.bwl.de.

 

Förderaufruf „Gemeinsam unterstützt und versorgt wohnen 2020/2021“ einschließlich Merkblatt (PDF)

Antragsformular (DOCX)

Formblatt zur Kurzbeschreibung des Vorhabens (DOCX)

Erklärung über den Ausschluss einer Doppelförderung (DOCX)

 

 

                                                                                                                                                                    

 

Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung

 

Im Rahmen des Projekts „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“, welches der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (BWGV) im Rahmen der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ durchführt, wurde der gleichlautende Wettbewerb ausgerufen. Bewerben können sich alle Initiativen und Projekte, die ihr Quartier gemeinsam gestalten und verwalten wollen. Für die Teilnahme wurden erforderliche und optionale Bestandteile definiert. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch in der Ausschreibung.

 

Für die Teilnahme am Wettbewerb sind Grundvoraussetzungen (erforderliche und optionale Bestandteile) zu erfüllen. Auf der Homepage des BWGV sowie auf der Online-Kollaborationsplattform des Förderprojekts, auf der  umfangreiche Informationen zum Projekt, interessante Best-Practice-Beispiele und spannende Veranstaltungshinweise veröffentlicht werden, werden über die Zeit Artikel unserer Partner zu einzelnen Aspekten wie Beteiligung, Wohnen im Alter, qualitätsverbessernden Aspekten und anderem mehr erscheinen.

 

1. Erforderliche Bestandteile

  • Beitrag zur Wohn- bzw. Lebensraumgestaltung unter Einbindung und Beteiligung der Akteure vor Ort und Einbezug qualitätsverbessernder Gestaltungsmöglichkeiten
  • Integration alters- und generationengerechter Bestandteile
  • Angebot von Dienstleistung(-en) der „erweiterten“ Daseinsvorsorge für das Quartier
  • Beteiligung der Kommune (mindestens Absichtserklärung, besser Gemeinderatsbeschluss - ein Beispiel können Sie sich  hier anschauen) und weiterer Akteure (BewohnerInnen und bspw. regional ansässige Unternehmen oder Selbständige, Vereine, Stiftungen, Soziale Träger, Kirchen)
  • Fortgeschrittene Planung einer Neugründung in der Rechts- und Unternehmensform einer eingetragenen Genossenschaft (eG) in Kooperation mit dem BWGV

2. Optionale Bestandteile

  • Angebote für mehrere Generationen, Familien, Betreuung o. ä.
  • Angebote mit dem Fokus auf Menschen mit Behinderungen
  • Integration von bzw. Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete
  • Gesundheits-, Pflege- bzw. Präventionsangebote
  • Kulturelle oder sportliche Angebote
  • Soziale Treffpunkte
  • Nahversorgungsangebote
  • Co-Working-Spaces
  • Digitale Plattformen
  • Energie- und/oder Mobilitätskonzepte
  • Adäquate städtebauliche/architektonische Herleitung/Verfahren, Auseinandersetzung mit Ressourcen, Verfahrensqualität etc.

 

Die teilnehmenden Initiativen können ihre Bewerbung ab sofort bis zum 12. März 2021 digital beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband einreichen. Bitte verwenden Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich das Formular „Datenübersicht“.

 

Darüber hinaus bitten wir alle Bewerber, die Bewerbererklärung auszufüllen und zu unterschreiben. Die Bewerbererklärung im Original mit Unterschrift sowie ein Unterstützungsschreiben bzw. einen Gemeinderatsbeschluss der Kommune im Original (siehe Beispiel Gemeinderatsbeschluss) senden Sie bitte an folgende Adresse:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.

Bereich Interessenvertretung, Förderprojekt „Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung“

Heilbronner Straße 41

70191 Stuttgart

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Preis für digitales Miteinander 2021

 

Die Digitalisierung ist mehr als der Computer am Arbeitsplatz und das Smartphone in der Jackentasche. Digitalisierung verändert, wie wir uns informieren, kommunizieren und konsumieren. Durch ihr Potenzial, Menschen zu vernetzen und Informationen in zuvor unvorstellbaren Mengen verfügbar zu machen, birgt die Digitalisierung enorme Chancen. Bislang können aber längst nicht alle daran teilhaben: Eine zentrale Herausforderung der Digitalisierung ist, sie gesamtgesellschaftlich und inklusiv zu gestalten.

 

Der Preis für digitales Miteinander setzt genau hier an. Mit ihm werden diejenigen ausgezeichnet, die sich dafür einsetzen, Menschen aus dem digitalen Abseits zu holen, andere auf dem Weg in die digitale Welt mitzunehmen und sie zu befähigen, sich darin selbstbestimmt und sicher zu bewegen. Auch sollen diejenigen wertgeschätzt werden, die digitale Technologien für bürgerschaftliches Engagement nutzbar machen und so größere und neue Zielgruppen erreichen.

 

Sie setzen sich mit Ihrem Projekt für digitale Teilhabe ein? Es ist Ihnen gelungen, mit Ihrem Projekt digitale Technologien für das Gemeinwohl zu nutzen? Dann bewerben Sie sich um den Preis für digitales Miteinander. Die Preisvergabe erfolgt dabei in den beiden Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“.

 

Bewerbungen sind bis zum 30. April 2021 möglich.

 

Nähere Informationen zum Wettbewerb sowie zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier:

 

Preis für digitales Miteinander

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Tassilo-Tröscher-Preis für Engagement im Ländlichen Raum

 

Mit dem Tassilo-Tröscher-Preis honoriert die Tassilo-Tröscher-Stiftung den Einsatz und das Engagement der Menschen im Ländlichen Raum. Erstmals ist auch eine eigene Kategorie für Jugendliche und junge Menschen ausgeschrieben.

 

Gesucht werden innovative Projekte und Initiativen, die das Leben der Menschen auf dem Land bereichern und erleichtern und ihre Lebenssituation verbessern. Die Ideen und Initiativen sollten bereits umgesetzt sein oder sich aktuell in der praktischen Umsetzung befinden. Ausgezeichnet werden Projekte, u.a. aus den Bereichen: Leben im Ländlichen Raum, Dorfentwicklung, soziales Miteinander, Zivilcourage, Demokratieförderung und Beteiligung, Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Demokratie und Beteiligung.

 

Wichtig ist, dass der Wettbewerbsbeitrag entweder im ländlichen Raum, in einer dörflichen Gemeinde oder kleinen Stadt angesiedelt ist oder seine Wirkung im ländlichen Raum entfaltet.

 

Der Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021.

 

Wettbewerbsflyer

Weitere Informationen  

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Ideenwettbewerb „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“

 

Das gesellschaftliche Leben in Baden-Württemberg wäre gerade in Ländlichen Räumen ohne das freiwillige Engagement seiner Bewohnerinnen und Bewohner nicht denkbar. Doch der demografische Wandel hinterlässt Spuren: vielen Vereinen, Verbänden und Organisationen fällt es zunehmend schwer, Nachwuchs für das Ehrenamt zu gewinnen. Viele junge Erwachsene sind bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen, wären sie nicht unsicher darüber, ob sie ausreichend auf die Wahrnehmung des Ehrenamts vorbereitet sind.

 

In den Vereinen, Organisationen und Initiativen im Ländlichen Raum ist meist vielfaches Wissen zum Ehrenamt vorhanden. Wenn verschiedene Gruppen eines Ortes oder einer Raumschaft ihren Wissensschatz zusammenzutragen und gemeinsam auch mit den Ideen der jungen Menschen erschließen, stärkt dies nicht nur den Nachwuchs für seine Aufgaben. Diese Vernetzung bietet auch den Nährboden für innovative Ideen, wie Wissen vom und für das Ehrenamt weitergegeben oder neu geschaffen werden kann.

 

Damit es nicht bei Ideen bleibt, soll der Ideenwettbewerb des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Bündnisse aus Vereinen, Initiativen und Organisationen dabei unterstützen, gemeinsam mit jungen Erwachsenen neuartige, individuelle und auf den Bedarf vor Ort angepasste Qualifizierungsmaßnahmen für das Ehrenamt zu entwickeln und umzusetzen. Gesucht werden Projekte, die junge Menschen für die Übernahme einer wichtigen zivilgesellschaftlichen Position oder eines Ehrenamts vorbereiten. Gewünscht sind kreative, kooperative Ideen für innovative Qualifizierungsmaßnahmen, die im Ländlichen Raum verschiedene Akteure des Ehrenamts zusammenbringen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort nachhaltig stärken.

 

Bewerbungsfrist ist der 1. April 2021.

 

Weitere Informationen finde Sie hier:

 

Ideenwettbewerb „Stärkung des Ehrenamts im Ländlichen Raum“

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Bundespreis kooperative Stadt

 

Wo gibt es in Deutschland kooperative Städte? Städte, in denen Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung Hand in Hand am Gemeinwohl bauen. Städte mit Raum für spannende Ideen und gemeinsames Stadtmachen vor Ort. Wo Bürgerinnen und Bürger, Vereine und soziokulturelle Akteure einen Nährboden für ihre nicht-kommerziellen Vorhaben finden, wo Nachbarinnen und Nachbarn unkompliziert vor dem Haus ein Fest veranstalten können und wo die eigenverantwortliche Gestaltung von Stadträumen gefördert wird.

 

Der Bundespreis kooperative Stadt zeichnet Kommunen aus, die durch verschiedene Aktivitäten und Beispiele die Arbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Nachbarschaftsgruppen und soziokulturellen Akteuren aktiv fördern und so zu einer breiten Mitwirkung am und Mitgestaltung von Stadtraum beitragen.

 

Prämiert wird die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft mit dem Ziel rechtliche, politische und strukturelle Standards der Kooperation zu etablieren, neue Möglichkeitsräume zu eröffnen und die Akteursvielfalt in Städten zu erhöhen. Teilnehmen können große und kleine Kommunen, die Hand in Hand mit der Zivilgesellschaft am Gemeinwohl bauen.

 

Bewerbungsfrist ist der 10. März 2021.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Bundespreis kooperative Stadt

                                                                                                                                                      

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Vormerken: Förderaufruf und Infoveranstaltungen zum Aufbau von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut in Baden-Württemberg

 

In Baden-Württemberg ist fast jedes fünfte Kind armutsgefährdet. Das kann erhebliche und lebenslange Auswirkungen auf die Teilhabechancen der betroffenen Jungen und Mädchen haben. Damit Kinder gut aufwachsen können, bedarf es neben finanziellen Transferleistungen einer öffentlichen Infrastruktur, die auf eine gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder bei Themen wie Bildung, soziale und kulturelle Partizipation, Ernährung, Gesundheit, Wohnen und Sozialraum ausgerichtet ist.

 

Seit knapp zehn Jahren unterstützt daher das Sozialministerium den Aufbau und die Weiterwicklung von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut. Ziel eines Präventionsnetzwerks ist es, eine integrierte kommunale Strategie zur Prävention und Bekämpfung von Kinderarmut zu entwickeln, damit sich Armutsgefährdung im Kindesalter nicht nachteilig auf die Teilhabechancen im gesamten weiteren Leben auswirkt. 16 Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut gibt es bereits in 13 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.

 

Im zweiten Quartal 2021 wird im Rahmen der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ erneut ein Förderaufruf veröffentlicht, damit sich weitere Standorte bewerben können. Für interessierte Kreise, Städte und Gemeinden besteht am 23.04.2021 und am 29.04.2021, jeweils 10:30 bis 12:00 Uhr, das Angebot einer digitalen Infoveranstaltung. Hier wird der Ansatz der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut vorgestellt und es können konkrete Fragen zur Antragstellung besprochen werden. Sie sind dazu alle herzlich eingeladen.

 

Anmeldung unter: armutspraevention@sm.bwl.de

 

Weiter Informationen zur Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ finden Sie hier:

 

Strategie „Starke Kinder – chancenreich“

 

 

                                                                                                                                                                     

 

Leistung – Engagement – Anerkennung | Lea-Mittelstandspreis 2021

 

Viele Unternehmen in Baden-Württemberg leben eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung. Sie vereinbaren gesellschaftliches Engagement mit wirtschaftlichem Erfolg und sichern so ihre Zukunftsfähigkeit in dynamischen Zeiten. Mit innovativen „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Aktivitäten und Kooperationspartnern aus dem Dritten Sektor gehen sie gesellschaftliche Herausforderungen aktiv an. Deshalb sind sie von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft.

 

Der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg zeigt, welche Stärke verantwortungsvolles Unternehmertum auch in Krisenzeiten hat und zeichnet am 1. Juli 2021 vorbildliche CSR-Aktivitäten aus. Die Lea-Trophäe für herausragendes gesellschaftliches Engagement wird damit bereits zum 15. Mal verliehen.

 

Ab sofort können sich alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten, die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor, z.B. einem Wohlfahrtsverband, einem Verein oder einer Umweltinitiative, gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben, bewerben.

 

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.lea-mittelstandspreis.de. Fragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg:
c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V., Inci Wiedenhöfer, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart, Tel: 0711/ 2633 - 1147, E-Mail: info@mittelstandspreis-bw.de.

 

 

 

 
 

Abgeschlossene Förderprogramme

 

Sonderprogramm Quartier

Mit dem Sonderprogramm Quartier hat das Ministerium für Soziales und Integration Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Quartiersprojekten sowie die Vernetzung der Akteure auf allen Ebenen unterstützt. Das Land stellte hierfür insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Über das Sonderprogramm Quartier konnten Kommunen einen Zuschuss für Quartiersprojekte erhalten. Dabei wurden drei Varianten unterschieden:

  • Variante A: Städte und Gemeinden - 10.000 bis 30.000 Euro je Quartier
  • Variante B: Kommunale Verbünde - 30.000 bis 60.000 Euro pro Antrag
  • Variante C: Landkreise in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Stadt/Gemeinde - 30.000 bis 60.000 Euro pro Antrag

Das Sonderprogramm hat Quartiersprojekte, die sich der bedarfs- und beteiligungsorientierten Gestaltung alters- und generationengerechter Quartiere widmen und in die örtlichen Kooperationsstrukturen bzw. in das kommunale sowie kreisweite Umfeld eingebettet sind, gefördert. Ziel der Projekte sollte sein, allen im Quartier lebenden Menschen eine möglichst hohe Teilhabe und Lebensqualität zu ermöglichen. Es bestand ein großer Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Zielgruppen, Methoden, Themen und beteiligten Akteure, die sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren sollten. So konnten unterschiedliche kommunale Handlungsfelder, wie Familie, Jugend, Inklusion, Gesundheit, Integration etc., bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung berücksichtigt werden.

 

AntragstellungDas Sonderprogramm Quartier war ein Förderprogramm mit begrenzter Laufzeit. Anträge konnten – je nach Verfügbarkeit der vorhandenen Haushaltsmittel – laufend bis spätestens 15.03.2019 gestellt werden.

 

Nähere Informationen zum Antragsverfahren und den Fördervoraussetzungen entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf. Zur Antragstellung ist das zur Verfügung gestellte Antragsformular zu verwenden, das in zwei Ausführungen vorliegt:

Das Sonderprogramm Quartier auf einen Blick

 

Wichtige Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen zum Sonderprogramm Quartier finden Sie kompakt zusammengestellt in

 

Beratung zur Antragstellung und zur Konzeption der QuartiersprojekteDie Antragsberatung erfolgt durch das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) der Kommunalen Landesverbände und die Ansprechpersonen für das Thema Quartiersentwicklung beim Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag.

 

Städtetag Baden-Württemberg
(= Koordination des GKZ.QE)
Ina Mohr
Tel.: 0711-229 21 33
E-Mail: ina.mohr@staedtetag-bw.de

 

Landkreistag Baden-Württemberg

Sabine Wettstein

Tel.: 0151-418 800 90

E-Mail: wettstein@landkreistag-bw.de

 

Gemeindetag Baden-Württemberg
Nicole Saile
Tel.: 0176-814 492 58
E-Mail: quartier@gemeindenetzwerk-be.de

 
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