Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Vernetzung & Information

 

Die Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ fördert die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch unter den Akteurinnen und Akteuren der Quartiersarbeit in Baden-Württemberg. Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie in unserem Terminkalender. Außerdem informiert Sie unser Newsletter regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen sowie über die Aktivitäten im Bereich der Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg.

 

 

Dritter Fachtag Quartiersentwicklung „Quartiersentwicklung im neuen Jahrzehnt“ | 15. - 17. Juli 2020

Das Quartiersteam des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg lädt Sie gemeinsam mit der FamilienForschung Baden-Württemberg herzlich zum dritten landesweiten Fachtag Quartiersentwicklung am 16. Juli 2020 ein! Wie bereits angekündigt, möchten wir dieses Jahr virtuell zusammenkommen und uns digital mit Ihnen austauschen. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm rund um das Thema „Quartiersentwicklung im neuen Jahrzehnt“ und sammeln Sie neue Impulse für Ihre Quartiersarbeit!

 

Bevor wir am 16. Juli 2020 den Blick in die Zukunft richten, möchten wir am Vortag, am Mittwoch, den 15. Juli 2020, ab 9:00 Uhr mit Ihnen zurückblicken: Was hat die Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ seit ihren Anfängen im Jahr 2017 erreicht? Was hat sich seitdem vor Ort in den Kommunen getan? Der aktuelle Leiter des Referats Quartiersentwicklung im Sozialministerium, Ulrich Schmolz und Dr. Angela Postel die frühere Referatsleiterin, berichten in ihrem Dialog von den Meilensteinen der Landesstrategie. Beim virtuellen Rundgang über den Markt der Möglichkeiten haben Sie anschließend die Gelegenheit, sich über „Leuchttürme der Quartiersentwicklung“ zu informieren, Ideen zu sammeln und sich mit den Projektverantwortlichen über einen Chat auszutauschen. Nutzen Sie den Tag zudem, um sich auf die Zukunftsforen am folgenden Tag vorzubereiten – die Referentinnen und Referenten haben für Sie ihre Impulsvorträge aufgezeichnet sowie weiterführende Materialien und Links zusammengestellt.

 

Am 16. Juli 2020 begrüßt Sie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha MdL und wird in seiner Videobotschaft das neue Jahrzehnt der Quartiersentwicklung einläuten. Anschließend skizziert Dr. Eike Wenzel, Institut für Trend- und Zukunftsforschung Heidelberg, wichtige Zukunftstrends und künftige Herausforderungen im sozialen Zusammenleben in den Kommunen. In der Diskussion mit Zukunftsforscher Wenzel und den nachfolgenden Zukunftsforen wollen wir dann mit Ihnen in den Austausch treten und über die Zukunft der Quartiersentwicklung sprechen. Hierzu finden sechs parallellaufende Zukunftsforen statt. In den Web-Seminaren werden unterschiedliche Aspekte der Quartiersentwicklung diskutiert:

  • Forum 1: Quartiersarbeit im ländlichen Raum – auf kraftvolle Dorfgemeinschaften aufbauen
  • Forum 2: Zukunftsmodelle nachhaltiger Finanzierung von Quartiersprojekten
  • Forum 3: Digitalisierung in der Quartiersentwicklung
  • Forum 4: Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • Forum 5: Generationengerechte Quartiere
  • Forum 6: Offene Denkwerkstatt

Für den interaktiven Austausch in den einzelnen Zukunftsforen ist die Teilnehmendenzahl limitiert – daher werden die Foren in einer zweiten Runde nochmals am Freitag, den 17. Juli 2020, angeboten. Die digitalen Angebote des Dritten Fachtags Quartiersentwicklung finden Sie ab dem 15. Juli 2020 unter www.quartier2020-bw.de/dritter-fachtag-quartiersentwicklung.

 

Programm

 

Die Videos sind dauerhaft, auch nach dem Fachtag, auf der Veranstaltungsseite abrufbar. Lediglich der Chat beim Quartier der Möglichkeiten, die Zukunftsforen und der Impulsvortrag von Dr. Eike Wenzel stehen ausschließlich zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung. Hinweise zur benötigten Technik für eine erfolgreiche Teilnahme am Fachtag entnehmen Sie bitte dem Technikleitfaden.

 

 

Hier geht's zum Fachtag

 

 

 

Regionalkonferenzen – Unsere Gemeinschaft stark machen, unsere Kommune voranbringen

Möchten Sie sich über eine beteiligungsorientierte und generationengerechte Entwicklung ihrer Stadtteile und Ortschaften austauschen und neue Impulse zur Gemeinde- und Quartiersentwicklung aufgreifen? Es fanden in 2019 bereits drei Regionalkonferenzen in den Regierungsbezirken Baden-Württembergs (Stuttgart, Freiburg, Tübingen) statt.

 

 

Regionalkonferenz für Rhein-Neckar am 9. März 2020 in Heidelberg

Der Rhein-Neckar-Kreis und das Ministerium für Soziales und Integration laden am 9. März 2020, 9:30 bis 14:00 Uhr zur Regionalkonferenz „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ ein. Unter dem Motto „Unsere Gemeinschaften stark machen, unsere Kommunen voranbringen“ sind Städte und Gemeinden, Ortschaftsräte, Kirchen, Vereine und weitere zivilgesellschaftliche Akteure sowie interessierte Bürger_innen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und benachbarten Kommunen eingeladen, sich über eine beteiligungsorientierte und generationengerechte Entwicklung ihrer Stadtteile und Ortschaften auszutauschen und neue Impulse zur Gemeinde- und Quartiersentwicklung aufzugreifen. Joachim Bauer, stellvertretender Landrat, und Bärbl Mielich MdL, Staatssekretärin, werden die Teilnehmenden begrüßen.

 

Die Regionalkonferenz zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele auf, wie zum Beispiel örtliche Treffpunkte für Jung & Alt gelingen können, wie die Stadt- und Ortsteilentwicklung mit Bürgerbeteiligung vorangebracht werden kann, wie bedarfsgerechte Wohnformen im Alter realisiert oder wie Mobilitätsangebote sinnvoll ergänzt werden können, damit Ärzte, Ämter und Geschäfte erreichbar bleiben. Auch eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Entwicklung ihres Stadt- bzw. Ortsteils wird angestrebt. Darüber hinaus möchte die Regionalkonferenz dafür werben, die einschlägigen Förderprogramme und Unterstützungsangebote der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ vor Ort zu nutzen.

 

Wann: Montag, 09.03.2020, 09:30 - 14:00 Uhr
Wo: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Sitzungssaal, Kurfürsten-Anlage 38-40, 69115 Heidelberg
Anmeldung bis: 28.02.2020. Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Einladungsflyer

 

++++ Die Veranstaltung wurde abgesagt. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben. ++++

 

 

Regionalkonferenz für Zollernalb in Balingen | 07. Oktober 2019

Am 07. Oktober 2019 kamen rund 60 Interessierte aus Kommunalverwaltungen, Kirchen, Vereinen und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen zur dritten Regionalkonferenz der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ nach Balingen. Die Konferenz fand in Kooperation mit dem Zollernalbkreis statt. Die Teilnehmenden aus der Region Zollernalb und NeckarAlb kamen zusammen, um sich unter dem Motto „Unsere Gemeinschaften stark machen, unsere Kommunen voranbringen“ zu vernetzen und über ihre örtliche Quartiersarbeit auszutauschen.

 

Landrat des Zollernalbkreises Günther-Martin Pauli und Staatssekretärin Bärbl Mielich, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, eröffneten die Veranstaltung. Dabei betonte die Staatssekretärin, dass die Zukunft vor Ort in den Quartieren liege. „Gerade das gemeinsame Engagement unterschiedlichster Akteure trägt dazu bei, dass Quartiersarbeit nicht nur attraktiv ist, sondern auch gelingt.“, so Mielich weiter. Die vom Sozialministerium vorgestellten Förderprogramme, Beratungs-, Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ können bei ebendieser Entwicklung starker Gemeinschaften in den Kommunen helfen.

 

Im Fokus der Veranstaltung stand die konkrete Quartiersarbeit vor Ort. In vier Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmenden Praxisbeispiele kennenlernen, Chancen und Herausforderungen einzelner Projekte besprechen und sich mit anderen Akteuren aus der Region vernetzen. Die Arbeitsgruppen widmeten sich den folgenden Themen:

  • Offene Treffpunkte für Jung & Alt – Wie gelingt es, lebendige Orte der Gemeinschaft aufzubauen? Hierzu erörterte Brigitte Wild vom Generationen-Treff Rangendingen, wie Unterstützung im Alltag unkompliziert angeboten werden kann. Außerdem wurden am Beispiel Balingen (Anne Bohn) Potenziale und Leistungen von Mehrgenerationenhäusern diskutiert. Nicole Saile vom Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) moderierte die Arbeitsgruppe.
  • Gemeinschaftliches Wohnen im Alter – Welche Wohnformen kommen in Frage, um in vertrauter und gemeinschaftlicher Umgebung alt zu werden? In der von Thomas Kallenowski, Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen Baden-Württemberg, moderierten Arbeitsgruppe standen alternative Wohnformen im Alter im Mittelpunkt. Nathalie Küster, Landratsamt Tübingen, berichtete vom Förderprogramm Pflege-WGs des Landkreises. Der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Tübingen und Vorstand der Dorfgemeinschaft Kiebingen e.V., Michael Lucke, berichtete von seinen Erfahrungen mit der lokalen Selbstverantworteten Wohngemeinschaft.
  • Teilhabe von Menschen mit Demenz – Welche Möglichkeiten der Teilhabe und Unterstützung brauchen demenzerkrankte Menschen und ihre Angehörigen? In dieser Arbeitsgruppe stand nicht nur die Perspektive der demenzerkrankten Menschen im Fokus, vielmehr wurde der Blick auch auf die pflegenden Angehörigen gerichtet. Heide Rath vom Pflegestützpunkt der Stadt Balingen sowie Gabriele Glocker, Aktionsbündnis Demenz Singen/Hegau, berichteten dazu aus der Praxis. Moderiert wurde die Arbeitsgruppe von Sabine Fels von der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.
  • Stadt-/Ortsteilentwicklung und Mobilität – Wie können die Stadt- bzw. Ortsteile und die Mobilitätsangebote sinnvoll ergänzt werden, damit Ärzte, Ämter und Geschäfte für alle erreichbar bleiben? Zum Thema alternative Mobilitätsangebote stellte Rudolf Buckenmaier (Bürger helfen Bürgern e.V., Bisingen) das lokale Bürgerauto vor. Lisa Weigert, Stadt Hechingen, berichtete vom Quartiersentwicklungsprozess in der Hechinger Oberstadt und wie dort Strukturen entwickelt werden, die zur Verbesserung des nachbarschaftlichen Miteinanders beitragen. André Guzzardo, Disporahaus Bietenhausen e.V., berichtete von seinen Erfahrungen mit dem Aufbau des örtlichen Dorfladens „Unser Lädle“. Dr. Jens Ridderbusch, stellvertretender Leiter der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt, moderierte die Arbeitsgruppe.

In der Dokumentation finden Sie Fotoimpressionen von der Veranstaltung und die Ergebnisse aus den fünf Arbeitsgruppen.

 

Wir bedanken uns beim Landratsamt Zollernalbkreis, dem Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag, der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen Baden‐Württemberg, der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. und der FamilienForschung Baden-Württemberg sowie allen weiteren Mitwirkenden für die hervorragende Zusammenarbeit!

 

Veranstaltungsprogramm

Dokumentation

 

Fotoimpressionen

 
 

 

Veranstaltungsrückblick

 

Bundesgartenschau Heilbronn | September 2019

Im Rahmen des Treffpunkts Baden-Württemberg präsentierte sich die Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ vom 11. bis 14. September 2019 auf der Bundesgartenschau in Heilbronn.

 

Neben einem Informationsstand zur Landesstrategie und einem Glücksrad, lockte das Stadtmodell „Quartier der Zukunft“ viele Interessierte zum Stand des Ministeriums für Soziales und Integration. Das Modell bot den BuGa-Besucherinnen und -Besuchern die Gelegenheit, anhand konkreter Fragestellungen und unterschiedlicher Rollen und Perspektiven ihr „Quartier der Zukunft“ zu gestalten. Die Ideen, Anregungen und Umbauten am Modell wurden dabei laufend mit Fotos dokumentiert.

 

Darüber hinaus waren einige der Kooperationspartnerinnen und -partner der Quartiersstrategie vor Ort vertreten. An drei Tagen konnten sich Interessierte über die unterschiedlichen Angebote informieren. Mit dabei waren:

  • LAG Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg
  • Projekt „Demenz und Kommune“ der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg
  • FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt
  • Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE)
  • Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
  • Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg mit Freiwilligen der Fridays- und der Grandparents-for-Future-Bewegung

Ein herzliches Dankeschön an alle Partnerinnen und Partner für die Mitwirkung bei der BuGa und die tolle Gestaltung ihrer Infostände!

 

Auch für die „kleinen“ Besucherinnen und Besucher gab es ein besonderes Angebot: In einer Malecke konnten die Kinder zur Fragestellung „Draußen spielen im Quartier – Was spielt Ihr gerne? Was wünscht Ihr Euch für Euren Heimatort?“ ihre Ideen zur Papier bringen.

 

Zum Treffpunkt Baden-Württemberg: Bereits seit 1980 können Themen des Landes auf Landesgartenschauen und Gartenschauen im Rahmen des Treffpunkts Baden-Württemberg (TBW) präsentiert werden. Das wechselnde Angebot des TBW kombiniert in diesem Jahr Angebote und Ausstellungen zu diversen Leitthemen wie Innovatives Baden-Württemberg, Mobilität oder Bildung und Kunst in Baden-Württemberg.

 

Fotoimpressionen

Zweiter Fachtag Quartiersentwicklung | 24. Juli 2019

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Lebendige Stadträume, Dörfer und Nachbarschaften bekommen wir nur, wenn wir alle gemeinsam anpacken.“

 

Der Einladung von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha folgten am Mittwoch (24. Juli) rund 300 Interessierte zum zweiten landesweiten Fachtag Quartiersentwicklung in den Hospitalhof nach Stuttgart. Unter dem Motto „Aktiv. Vernetzt. Zukunftsfähig. Quartiersentwicklung als kommunale Gestaltungsaufgabe“ tauschten sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Fachexpertinnen und -experten aus den baden-württembergischen Kommunen, Quartierskoordinatorinnen und -koordinatoren, ehrenamtlich Engagierte aus dem ganzen Land sowie weitere Interessierte aus.

Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Unsere Strategie Quartier 2020 ist zu einer richtigen Bürgerbewegung geworden. Die zahlreichen Anträge aus ganz Baden-Württemberg zeigen, dass die Kommunen und Städte im Land den kommenden Herausforderungen, wie beispielsweise dem demographischen Wandel, mit Kreativität und guten Ideen begegnen. Die Quartiersentwicklung ist eine Chance für alle Kommunen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Zusammenleben der Generationen von Morgen und das Leben im Alter neu zu gestalten.“

 

Impulsvorträge, Aktiv-Markt, Praxisforen

Wie sich vor Ort geeignete Angebote und sorgende Netzwerke für eine alternde Gesellschaft entwickeln lassen, zeigte Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V., in seinem Fachvortrag auf. Die altersgerechte Quartiersentwicklung sei ein wichtiges Gestaltungsfeld in den Kommunen, so Weidner. Älterwerdende Menschen einzubeziehen und an der Gemeinschaft teilhaben zu lassen, sei ein aktiver Beitrag zur Gesundheitsprävention und biete zudem auch Potenziale für Selbsthilfe durch bürgerschaftliches Engagement.


Innovative Ideen für die eigene Quartiersarbeit konnten die Teilnehmenden auf dem Aktiv-Markt sammeln. Dabei war die thematische Bandbreite groß: Neben dem Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag waren auch die Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung, die LAG Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg, die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg vertreten. Beim Stand von Energie Baden-Württemberg (EnBW) wurde die Idee eines „Bürgerquartiers“ und die Frage, wie auf den kommunalen Bedarf abgestimmte, neue Lebens- und Wirtschaftsräume entwickeln werden können, diskutiert. Beim „Quartierspuzzle“ der Initiative Allianz für Beteiligung e.V. wurde die Frage erörtert, was benötigt wird, um Quartiersprojekte partizipativ und nachhaltig vor Ort etablieren zu können. Wie Quartiersarbeit einmal ganz anders in die Öffentlichkeit gebracht werden kann, demonstrierte Wolfgang Nafroth. Mit einer Bodengrafik und einer Lichtinstallation fokussierte er die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden und kam mit den Akteuren schnell ins Gespräch.

Am Nachmittag eröffnete Staatssekretärin Bärbl Mielich die sieben Praxisforen, in denen Projektverantwortliche über die Handlungsstrategien und Erfolgsfaktoren berichteten und die Teilnehmenden mit örtlichen Fachleuten für die Quartiersarbeit ins Gespräch kamen, Erfahrungen und Informationen austauschten und ihr Netzwerk erweiterten. Folgende Inhalte standen dabei im Mittelpunkt:

  • Erfahrungsaustausch für Verantwortliche der Quartiersarbeit
  • Aufbau von (inter-)kommunalen Bürgernetzwerken
  • Quartierstreffpunkte für Jung und Alt
  • Inklusives Wohnen und gemeinschaftliche Wohnformen im Alter
  • Ortsteilentwicklung und Quartiersprozesse im ländlichen Raum
  • Zusammenarbeit in der Quartiersentwicklung mit Kirche und kirchlichen Einrichtungen
  • Interkulturelle Quartiersarbeit

 

Bei all diesen Themen und Projekten zeige sich, dass Quartiere für eine gelingende Entwicklung eine aktive Koordination brauchen – einen Motor, der die Entwicklung im Quartier mit Energie am Laufen hält, so Staatssekretärin Mielich. „Quartiersarbeit hat zahlreiche Facetten“, so die Staatssekretärin weiter. Hierzu wies Mielich auf die verschiedenen Förder- und Qualifizierungsangebote (weitere Informationen) der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ hin und motivierte die Anwesenden, diese zu nutzen.

 

 

Veranstaltungsflyer

Aktiv-Markt

Erklär-Video: Das Quartier

Dokumentation

Vortrag Prof. Dr. Weidner

 

Fotoimpressionen

Regionalkonferenz für Lörrach-Südbaden in Lörrach | 24. Juni 2019

Am 24. Juni 2019 fand die zweite Regionalkonferenz der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ in Kooperation mit dem Landkreis Lörrach statt. Rund 160 Interessierte aus Kommunalverwaltungen, Kirchen, Vereinen und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen aus dem südbadischen Raum kamen zusammen, um sich unter dem Motto „Unsere Gemeinschaften stark machen, unsere Kommunen voranbringen“ zu vernetzen und über ihre Quartiersarbeit vor Ort auszutauschen.

 

Marion Damman, Landrätin des Landeskreises Lörrach, und Staatssekretärin Bärbl Mielich, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, eröffneten die Veranstaltung. Zudem wurde vorgestellt, wie die Förderprogramme, Beratungs-, Vernetzungs- und Qualifi-zierungsangebote der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ bei der Entwicklung starker Gemeinschaften in den Kommunen helfen können.

 

Im Fokus der Veranstaltung stand die konkrete Quartiersarbeit vor Ort. In fünf Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmenden Praxisbeispiele kennenlernen, Chancen und Herausforderungen einzelner Projekte besprechen und sich mit anderen Akteuren aus der Region vernetzen. Die Arbeitsgruppen widmeten sich den folgenden Themen:

  • Offene Treffpunkte für Jung & Alt – Wie gelingt es, lebendige Orte der Gemeinschaft aufzubauen? Hierzu präsentierte der Bürgertreffpunkt Gambrinus aus Rheinfelden sein Konzept, seine Angebote und Leistungen. Aus Stühlingen-Mauchen stellte sich der Verein Attraktives Dorfleben für Jung und Alt vor. Lisa Weis von der Initiative Allianz für Beteiligung e.V. moderierte die Arbeitsgruppe.
  • Kinder und Jugendliche gestalten ihr Dorf | Quartier – Wie können Kinder und Jugendliche die Dorf- und Quartiersentwicklung mitgestalten? In der von Thorsten Gabor, Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg, moderierten Arbeitsgruppe stand die junge Generation im Vordergrund. Der Rat der Jugend im Elz- und Simonswäldertal berichtete von seinem Mobilitätsprojekt zur Erweiterung und Verbesserung der Mobilitätsangebote für Jung und Alt. Kreisjugendreferentin Gisela Schleidt, Landratsamt Lörrach, erörterte, wie sich die in der Gemeindeordnung vorgesehene Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen konkret ausgestalten lässt.
  • Gesund älter werden – Wie können zeitgemäße Angebote der Gesundheitsvorsorge für älter werdende Menschen entwickelt werden? Hierzu stellte die Gemeinde Kandern ihre Aktivierenden Hausbesuche vor, bei denen u.a. Bewegungsübungen und Gedächtnistrainings mit den Bewohnern durchgeführt werden. Maike von Hirschhausen, Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, berichtete von ihren Erfahrungen mit „Bewegungstreffs im Freien“. Moderierte wurde die Arbeitsgruppe von Ellen Hipp, Leiterin der Geschäftsstelle Gesundheitskonferenz im Landratsamt Lörrach.
  • Gemeinschaftliches Wohnen im Alter – Welche Wohnformen gibt es, um in vertrauter und gemeinschaftlicher Umgebung alt zu werden? Die Gemeinde Eichstetten stellte ihre Pflegewohngruppen vor, bei denen die wohnstandortnahe Versorgung Pflegebedürftiger gesichert wird. Die Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo) Baden-Württemberg berichtete von unterschiedlichen Wohngemeinschaften, die bereits im Land existieren. Robert Müller, Leiter der Stabsstelle Planung und Steuerung der Altenhilfe im Landratsamt Lörrach, moderierte die Arbeitsgruppe.
  • Mobilität durch Fahrdienste, Bürgerbusse, Bürgerautos – Wie können Mobilitätsangebote sinnvoll ergänzt werden, damit Ärzte, Ämter und Geschäfte erreichbar bleiben? Dass es vielfältige Möglichkeiten für bürgerschaftliche Mobilitätsangebote gibt, konnten die Teilnehmenden anhand der vorgestellten Praxisbeispiele erfahren. Der Bürgerbus in Lauchringen verkehrt seit 2013 nach einem festen Fahrplan mit fixen Haltepunkten. Der 9er BürgerBus aus Efringen-Kirchen fährt nach Vorbestellung innerhalb der Gemeinde von Tür zu Tür. Die Gemeinde Fröhnd berichtete von Konzeptideen und der Weiterentwicklung bestehender ehrenamtlich getragener Fahrdienste Richtung Bürgerbus. Martin Schiefelbusch, Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, moderierte den Workshop.

 
In der Dokumentation finden Sie Fotoimpressionen von der Veranstaltung und die Ergebnisse aus den fünf Arbeitsgruppen.

 

Wir bedanken uns beim Landratsamt Lörrach, dem Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag, der Initiative Allianz für Beteiligung e.V., der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg, der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen Baden-Württemberg und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie allen weiteren Mitwirkenden für die hervorragende Zusammenarbeit!

 

Veranstaltungsprogramm

Dokumentation

Regionalkonferenz für Hohenlohe-Franken in Künzelsau-Gaisbach | 29. April 2019

Am 29. April 2019 fand die erste Regionalkonferenz der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ in Kooperation mit dem Hohenlohekreis statt. Gut 80 Aktive aus Kommunalverwaltungen, Kirchen, Vereinen und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der Region Hohenlohe-Franken kamen zusammen, um sich unter dem Motto „Unsere Gemeinschaften stark machen, unsere Kommunen voranbringen“ zu vernetzen und über Quartiersarbeit vor Ort auszutauschen.

 

Den Auftakt der Veranstaltung bildeten die Grußworte von Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, und Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Vorgestellt wurde zudem wie die Förderprogramme, Beratungs-, Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote der Landesstrategie „Quartier 2020“ bei der Entwicklung starker Gemeinschaften in den Kommunen helfen können.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die konkrete Quartiersarbeit vor Ort. In kleinen Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmenden Praxisbeispiele kennenlernen, Chancen und Herausforderungen einzelner Projekte besprechen und sich mit anderen Akteuren aus der Region vernetzen. Die Arbeitsgruppen widmeten sich den folgenden vier Themen:

  • Offene Treffpunkte für Jung & Alt - Wie gelingt es, lebendige Orte der Gemeinschaft aufzubauen? Hierzu stellte der Diakonieverband Schwäbisch Hall das „Welcome – Haus für alle“ in Blaufelden vor, das einen Offenen Treffpunkt mit Repaircafe, Second-Hand-Laden, Fahrradwerkstatt und weiteren Angeboten verbindet. Die Stadt Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) berichtete von ihren Erfahrungen beim Aufbau eines Mehrgenerationentreffs mit großem Bewegungspark und stellte die neuen Räumlichkeiten vor, die in Kürze eröffnet werden sollen. Moderiert wurde die Arbeitsgruppe von Ina Mohr, beim Städtetag Baden-Württemberg und dem Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum zuständig für die Fachberatung zur Quartiersentwicklung.
  • Bürgernetzwerke - Wie entstehen bürgerschaftliche Hilfenetzwerke, die das Zusammenleben von Jung & Alt stärken und Unterstützung im Alter geben? In Igersheim (Main-Tauber-Kreis) gründete sich das Bürgernetzwerk nach einer Zukunftswerkstatt, zu der die Gemeinde eingeladen hatte. Hier fanden Bürgerinnen und Bürger zusammen, die Freizeitangebote und Hilfeleistungen für Familien, Jung & Alt organisieren wollten. So entstanden Hausaufgabenbetreuung, Familienfeste, Kinderzirkus, Bürgerlädle und viele andere Aktivitäten. Angebote für Jung und Alt entwickelt auch der Ingelfinger Seniorenrat – angefangen von Ausstellungen, über Bildungsfahrten bis hin zu Angeboten der Kinderferienbetreuung reicht das Spektrum der Aktiven. Moderiert wurde die Arbeitsgruppe von Wolfgang Klenk von der Initiative Allianz für Beteiligung e.V.
  • Gemeinschaftliches Wohnen im Alter - Welche Wohnformen gibt es, um in vertrauter und gemeinschaftlicher Umgebung alt zu werden? Hierzu stellten sich die Demenz-WG Lindenhof aus Lauffen am Neckar (Landkreis Heilbronn) sowie das Mehrgenerationen-Wohnprojekt Mittendrin e.V. aus Öhringen vor. Frau Christiane Biber von der landesweiten Fachstelle für ambulant unterstützte Wohnformen moderierte die Arbeitsgruppe und stand ebenso für fachliche Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung.
  • Mobilität durch Fachdienste - Wie können die Mobilitätsangebote sinnvoll ergänzt werden, damit Ärzte, Ämter und Geschäfte erreichbar bleiben? Hierzu stellten zwei ehrenamtlich getragene Initiativen aus der Region ihre Arbeit vor: Der E-Mobil-Fahrdienst des Vereins Wir verbinden Boxberg e.V. (Main-Tauber-Kreis) sowie das Seniorenmobil aus Forchtenberg. Gemeinsam wurden die Vorzüge der beiden unterschiedlichen Modelle herausgearbeitet und praktische Tipps für den Aufbau solcher Fahrdienste weitergegeben. Cora Westrick von der FamilienForschung BW moderierte den Workshop.

 

Wir danken dem Hohenlohekreis sowie allen weiteren Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

TV-Beitrag (0:37 - 4:04)

Veranstaltungsflyer

Dokumentation

 

Fotoimpressionen

Regionale Netzwerktreffen der Preisträger des Ideenwettbewerbs 2017 | November 2018

In zwei regionalen Netzwerktreffen kamen am 22. November 2018 in Heilbronn und am 27. November 2018 in Rottweil die Preisträgerinnen und Preisträger des Ideenwettbewerbs 2017 zur Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ zusammen. Ein Jahr nach der Preisverleihung gingen die Preisträgerinnen und Preisträger der Frage nach „Wie kommen wir voran?“. Bei den gastgebenden Städten Heilbronn und Rottweil konnte man ganz konkret sehen wie sich dort vor Ort die Quartiersarbeit entwickelt.

 

In Heilbronn begrüßte Bürgermeisterin Agnes Christner die Preisträger in direkter Nachbarschaft des neuen Südbahnhof-Areals. Besichtigt wurden u.a. das dortige Familienzentrum und das inklusive Projekt „Buntes Wohnen Heilbronn“.

 

In Rottweil berichtete Herr Bürgermeister Dr. Christian Ruf von den Herausforderungen bei der Entwicklung und Sanierung historisch gewachsener Stadtquartiere. Das Treffen fand im Mehrgenerationenhaus Kapuziner statt, dessen Gründung und Sanierung durch Bürgerengagement angestoßen wurde.

 

Im Mittelpunkt der Netzwerktreffen stand am Nachmittag der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen der Quartiersentwicklung. Diskutiert wurde über Wege der Bürgeraktivierung und Beteiligung, über Wohnen im Alter und lebendige Quartiersmittelpunkte. Des Weiteren stellte das Sozial- und Integrationsministerium seine aktuellen Förderbausteine, Beratungsstrukturen sowie Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote der Landesstrategie vor, mit der die Quartiersarbeit vor Ort unterstützt werden kann.

 

Wir bedanken uns bei den Städten Heilbronn und Rottweil, bei der FamilienForschung Baden-Württemberg sowie dem Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung der Kommunalen Landesverbände und der Initiative Allianz für Beteiligung e.V. für die hervorragende Zusammenarbeit!

 

Tagesprogramm HeilbronnDokumentation Heilbronn

 

Tagesprogramm Rottweil

Dokumentation Rottweil

 

 

Fotoimpressionen

Erster Fachtag Quartiersentwicklung | 25. Juli 2018

Auf Einladung von Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha kamen über 300 Interessierte zum Ersten Fach- und Vernetzungstag Quartiersentwicklung am 25. Juli 2018 in den Hospitalhof nach Stuttgart. Die Bandbreite der Teilnehmenden war groß: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Fachexpertinnen und -experten aus den Landkreisen, Quartierskoordinatorinnen und -koordinatoren und ehrenamtlich Engagierte aus dem ganzen Land. Darunter waren die Preisträgerinnen und Preisträger des letztjährigen Ideenwettbewerbs sowie viele weitere Kommunen, die an der Quartiersstrategie interessiert sind. Die Veranstaltung war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. „Die große Resonanz und vor allem auch die Fortschritte bei der Quartiersentwicklung vor Ort sind wirklich eindrucksvoll. Die Strategie Quartier 2020 ist zu einer richtigen Bürgerbewegung geworden“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. „Das spornt uns an und motiviert uns für die nächsten Schritte der Landesstrategie. Mein Ziel ist es, dass alle Kommunen von der Idee der sorgenden Nachbarschaften profitieren.“

 

Fachvorträge, „Markt der guten Ideen“, Praxisforen
Dass den Kommunen eine wesentliche Rolle bei der Gestaltung des künftigen Zusammenlebens in einer alternden Gesellschaft zukommt, zeigte der Fachvortrag des Heidelberger Gerontologen Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Andreas Kruse, der auch Leiter der siebten Altenberichtskommission im Auftrag der Bundesregierung ist. „Den Kommunen kommt die Verantwortung und Fähigkeit zu, den Herausforderungen der Sorge und Pflege vor Ort wirksam zu begegnen und gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren „wohnortnahe Sorgearrangements“ zu schaffen. Hierzu sollten auch die Kommunen und die Pflegekasse künftig stärker zusammenarbeiten“, so Kruse. Auch die Zusammenarbeit der Akteure und die Teilhabe der Menschen vor Ort seien durch Quartiers- und Dorfentwicklungsansätze zu fördern.

 

Wie solche Quartiersprojekte in Kommunen funktionieren, zeigte der „Markt der guten Ideen“, den Minister Lucha am Vormittag eröffnete. Neben Praxisprojekten stellten sich auch Partner der Quartiersstrategie vor. So beispielsweise das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag sowie die Allianz für Beteiligung, die Duale Hochschule Baden-Württemberg und die FamilienForschung Baden-Württemberg, die den Fachtag organisiert hatte, waren vertreten.

 

Staatssekretärin Bärbl Mielich gab am Nachmittag den Startschuss für die sechs Praxisforen. Hier standen konkrete Themen und Fragen aus der Quartiersarbeit im Vordergrund. Die örtlichen Quartiersverantwortlichen diskutierten gemeinsam, wie ein guter Start in die Quartiersarbeit gelingen kann, wie ältere Menschen aktiviert und wie lebendige Treffpunkte aufgebaut werden können, die Begegnung und Selbsthilfe der Menschen fördern. Gute Beispiele hierfür sind etwa das Mehrgenerationenhaus Heilbronn, der Generationentreff Buchen sowie der Verein „Attraktives Dorfleben“ in Stühlingen-Mauchen. Auch gelungene Beispiele für soziale Hilfenetzwerke wie in Ortenberg oder ambulant betreute Wohngemeinschaften wie in Heubach stellten sich vor. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden, wie die Beteiligung der Menschen in den Wohnvierteln und Ortschaften dauerhaft erreicht werden kann und wie benachbarte Kommunen zusammenarbeiten können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Landkreis Esslingen, der mit neun seiner Kommunen das Modellprojekt „Quartiersforscher“ gestartet hat.

 

Staatssekretärin Bärbl Mielich wies abschließend auf die aktuellen Angebote der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ hin und motivierte die Anwesenden, diese zu nutzen. „Wir sehen unsere Aufgabe als Sozial- und Integrationsministerium darin, Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure langfristig bei der Entwicklung ihrer Quartiere zu begleiten und zu unterstützen“, so Mielich. Dabei stellte sie insbesondere die aktuellen Förderprogramme „Sonderprogramm Quartier“ und die „Quartiersimpulse“ heraus. Um zu verdeutlichen, welches Förderprogramm zur eigenen Arbeit vor Ort passt und wie durch die Kombination von Programmen nachhaltige Projekte aufgebaut werden können, wurde ein Förderbaukasten vorgestellt.

 

Überzeugen Sie sich selbst – in der Fotodokumentation finden Sie die schönsten Momente der Veranstaltung sowie die Ergebnisse aus den Praxisforen.

 

Weitere Informationen:

DHBW: Wissenschaftliche Begleitung der Landesstrategie „Quartier 2020“Gemeinsames Kommunales Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung der Kommunalen LandesverbändeAllianz für Beteiligung: Förderbaukasten

 

Veranstaltungsflyer

Fotodokumentation (PDF)Literaturliste

 

Weitere Fotos vom Fachtag zum Herunterladen finden Sie auf der Homepage des Sozial- und Integrationsministeriums unter Service/Mediathek.

 
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