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Beteiligung, Engagement & Teilhabe

Beteiligung bedeutet, bestimmte Personengruppen oder Individuen in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse miteinzubeziehen. Insbesondere in der Quartiersentwicklung nimmt die Mitbestimmung eine bedeutende Rolle ein: Die Bewohnerinnen und Bewohner sind Expertinnen und Experten ihres Quartiers und können spezifische Bedarfe vor Ort aufzeigen, aber auch Ressourcen einbringen. Die Bedingungen im Quartier sollten so gestaltet werden, dass alle gleichermaßen am Leben teilhaben können, unabhängig von Alter, Behinderung, Einkommen, Herkunft und Migrationsgeschichte, Geschlecht, Religion und sexueller Identität.

 

Neben der Bewohnerschaft gilt es alle lokalen Akteure einzubinden. Die kommunale Politik und Verwaltung ebenso wie die Zivilgesellschaft, die lokale Wirtschaft und die Akteure im Gesundheitsbereich. Im Quartier ansässige Vereine, Verbände oder sonstige Institutionen haben häufig einen guten Einblick in die Situation der Menschen und können Hinweise auf Bedarfe geben.

 

Es gibt vielfältige Beteiligungsformen und -formate, die es den Einwohnerinnen und Einwohnern ermöglichen, ihr Quartier aktiv mitzugestalten. Eine gelebte Beteiligungskultur, in der sich die Menschen ernst genommen fühlen, steigert die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und fördert die Selbsthilfe sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So profitieren nicht zuletzt die Kommunen selbst vom Engagement einer aktiven Bewohnerschaft.

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