Veranstaltungsrückblick
17. März 2026 | Regionalkonferenz Enzkreis
„SORGENDE GEMEINSCHAFTEN STÄRKEN – FÜR EINE LEBENDIGE UND GENERATIONENBEWUSSTE ZUKUNFT“
Rund 70 Interessierte kamen am 17. März 2026 auf Einladung des Enzkreises, des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration und der FaFo im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim zusammen, um sich unter dem Motto „Sorgende Gemeinschaften stärken – für eine lebendige und generationenbewusste Zukunft“ auszutauschen. Das Veranstaltungsprogramm zur 15. Regionalkonferenz „Quartier 2030“ finden Sie hier.

Der Landrat des Enzkreises, Bastian Rosenau, hieß die Anwesenden herzlich willkommen und leitete thematisch in den Nachmittag ein. Dann folgte ein spannender Vortrag von Prof.‘in Dr. phil. Cornelia Kricheldorff, Katholische Hochschule Freiburg, zum Thema „Gelingendes Altern in einer sorgenden Kommune“. Darin skizzierte Prof.‘in Dr. phil. Kricheldorff anschaulich, wie den starken Wandlungsprozessen und dem Einfluss von diesen auf unser Zusammenleben mit der Etablierung Sorgender Gemeinschaften begegnet werden kann. Abschließend griff sie dabei auch auf, wie Sorgende Gemeinschaften mithilfe der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“ etabliert werden können. Die vollständige Präsentation finden Sie hier.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der Landesstrategie „Quartier 2030“ durch Dr. Jens Ridderbusch, FaFo im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Ebenfalls vertreten waren die Partnerinstitutionen der Landesstrategie: Expertinnen und Experten des Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrums Quartiersentwicklung (GKZ.QE), der Allianz für Beteiligung, der Koordinierungsstelle Quartiersakademie, der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo) und der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg zeigten gemeinsam auf, wie Quartiersaktive bei ihren Vorhaben vor Ort durch die Beratungs-, Förder- und Qualifizierungsangebote der Landesstrategie unterstützt werden können.

Nach einer kurzen Erfrischungspause hatten die Teilnehmenden dann in zwei Runden die Möglichkeit, verschiedene Themen in kleineren Gruppen zu vertiefen und sich auszutauschen. Angeboten wurden die folgenden Themen-Cafés: „Einstieg in die Quartiersentwicklung“, „Einsamkeit als kommunale Herausforderung“, „Aufbau von Bürger- und Nachbarschaftsnetzwerken“ sowie „Generationenübergreifende Begegnung“. Weitere Informationen und Materialien zu den Themen-Cafés finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Mit der gemeinsamen Verabschiedung klang die Veranstaltung nach den Themen-Cafés aus. Wir danken allen Mitwirkenden für das rege Interesse an der Regionalkonferenz. Schön, dass Sie dabei waren!
Themen-Cafés
A) Einstieg in die Quartiersentwicklung
Wie lassen sich Projekte zur Dorf-/ Stadtteil-/ Quartiersentwicklung in den Kommunen anschieben? Welche Formate eignen sich, um Bürgerinnen und Bürger hieran zu beteiligen? Wie lassen sich nachhaltige Wirkungen erzielen?
Nicole Saile, Rebecca Waldenmeier und Mimun Ait Atmane, Gemeinsames Kommunales Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE)
Annabel Stoffel, Allianz für Beteiligung e.V., Präsentation, Fotodokumentation
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B) Einsamkeit als kommunale Herausforderung
Wie wirkt sich die zunehmende Einsamkeit auf das soziale Leben in unseren Kommunen aus? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?
Prof. Dr. Susanne Bücker, Professur für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Universität Witten/ Herdecke, Präsentation
Jasmin Albert, Neresheim – eine Stadt gemeinsam gegen Einsamkeit, Stadt Neresheim, Präsentation
Moderation: Victoria Saur, FamilienForschung, Statistisches Landesamt BW
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C) Aufbau von Bürger- und Nachbarschaftsnetzwerken
Wie lassen sich Nachbarschaftsnetzwerke aufbauen, die Hilfeleistungen für Jung und Alt erbringen und soziale Aufgaben vor Ort koordinieren?
Michaela Bruder, Bürgernetzwerk Königsbach-Stein
Heike Noack, Soziales Netzwerk Mönsheim, Präsentation
Moderation: Angela Hantke vom Lehn, Koordinierungsstelle Quartiersakademie
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D) Generationenübergreifende Begegnung
Wie können Austausch und Begegnung in niedrigschwelligen Angeboten und Treffpunkten für alle Generationen gefördert werden? Wie kann ein gelingendes generationenübergreifendes Miteinander entstehen?
Alexandra Rapp, Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, Leitung MGH Mühlacker
Susanne Höhlein-Stokowski, Demenz-Zentrum Enzkreis, Handout
Moderation: Carolin Krumbein, FamilienForschung, Statistisches Landesamt BW